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Tod am Strand: Deutsche Urlauberin stirbt in Island

Die Südküste von Island ist beliebt wegen ihrer schwarzen Strände - und gefährlich. Touristen unterschätzen die Risiken häufig. Nun ist eine Deutsche tödlich verunglückt.

Die schwarzen Strände von Island (hier im Dörfchen Vik) gelten als Touristenattraktion

Die schwarzen Strände an Islands Südküste gelten als Touristenattraktion (Archivbild)

Eine deutsche Urlauberin ist an der isländischen Küste von einer Welle ins Meer gerissen worden und gestorben. Das berichtete die Zeitung "Morgunbladid" unter Berufung auf die Polizei. Die Frau in ihren Vierzigern sei mit ihrem Mann und zwei Kindern am Kap Dyrhólaey im Süden der Insel unterwegs gewesen. Die Welle habe auch ihre Familie erfasst, die sich aber wieder an Land habe retten können. Die Frau sei am Montagnachmittag an der Küste gefunden und im Krankenhaus für tot erklärt worden. Nähere Angaben zu Herkunft und Alter wurden zunächst nicht bekannt.

Der Küstenabschnitt ist wegen seiner riesigen Mengen an schwarzem Vulkansand bei Touristen beliebt - aber auch sehr gefährlich. Im vergangenen Jahr war dort ein chinesischer Urlauber gestorben. 2007 ertrank eine US-Amerikanerin. Ausländer unterschätzen oft den starken Wind und die hohen Wellen auf der Insel.


kis / DPA
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