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Inlandsflüge: Lufthansa-Chef erklärt: Das ändert sich durch das Aus von Air Berlin

Nach dem Wegfall der Air-Berlin-Flüge herrsche ein Engpass bei Inlandsflügen, sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Die Kranich-Airline will ihr Angebot deutlich ausdehnen.

Die Lufthansa will künftige mehr Inlandsverbindungen anbieten (Symbolbild)

Die Lufthansa will künftige mehr Inlandsverbindungen anbieten (Symbolbild)

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat tausend weitere innerdeutsche Flüge pro Monat angekündigt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll es diese Verbindungen ab Januar 2018 geben. Damit werde der Engpass behoben, der durch den Wegfall der Air-Berlin-Flüge seit dem 28. Oktober entstanden war, hieß es in dem Bericht. Demzufolge fehlen dadurch zurzeit rund 60.000 Sitzplätze täglich. Die neuen Verbindungen sollen in erster Linie von Eurowings, der Billigtochter der Kranich-Airline, bedient werden.

"Will Verbraucher nicht gegen Lufthansa aufbringen"

Derzeit sind Routen wie Berlin-München oder Berlin-Köln nahezu ausgebucht oder Tickets nur zu sehr hohen Preisen zu bekommen. "Ich kann versprechen, dass mit neuen innerdeutschen Flügen wieder stabile Preise kommen", sagte Spohr. "Wir als Lufthansa wollen ja nicht die deutschen Verbraucher gegen uns aufbringen. Wenn ich in 100 Tagen alle Sympathien verspielen würde, die die Lufthansa in 65 Jahren aufgebaut hat, dann wäre ich schlecht beraten."

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet. Die übernimmt große Anteile des Unternehmens.


wue/AFP

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