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Aschewolke löst sich auf: Londoner Airports wieder frei, doch weiter Flugausfälle in Europa

Zwei wegen der Vulkanasche aus Island vorübergehend geschlossene wichtige britische Flughäfen sind am Montag wieder geöffnet worden.

Zwei wegen der Vulkanasche aus Island vorübergehend geschlossene wichtige britische Flughäfen sind am Montag wieder geöffnet worden. Die Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick arbeiteten mit Einschränkungen, teilte die britische Flugaufsicht mit. Die europäische Flugaufsicht Eurocontrol erklärte, die Aschewolke scheine sich aufzulösen und werde wohl im Laufe des Tages auseinanderbrechen. Der Amsterdamer Flughagen Schiphol sollte aber weiter bis 14.00 Uhr geschlossen bleiben.

Deutsche Flughäfen bleiben von der Aschewolke aus Island voraussichtlich vorerst verschont. Zu dieser Einschätzung kommt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Den neuesten Daten zufolge bestehe "bis in die kommende Nacht 0.00 Uhr für die deutschen Flughäfen keine Gefahr", sagte die Leiterin der DWD- Luftfahrtberatungszentrale, Sabine Bork, der Nachrichtenagentur dpa am Montag. In den nächsten Tagen werde sich das Problem außerdem wieder abschwächen, weil "wir über Island eine südwestliche Strömung bekommen. Das heißt, die Aschewolke ist nicht weg, aber eben nicht in Mitteleuropa, sondern wird irgendwo aufs Nordmeer hinausgetrieben."

Bereits seit Sonntagnachmittag waren Flughäfen in Nordirland, im Norden Englands sowie in Teilen Schottlands geschlossen worden. So durften beispielsweise in Belfast, Manchester und Liverpool keine Maschinen starten oder landen. In Irland schloss der Flughafen von Dublin am Sonntagabend, er sollte frühestens am Montag um 12.00 Uhr (13.00 Uhr MESZ) wieder geöffnet werden.

Ein Sprecher des isländischen Zivilschutzes sagte, die Aktivität des Vulkans Eyjafjallajökull habe nicht merklich zugenommen. Die Situation für den Luftverkehr habe sich aber aufgrund der Wetterlage geändert.

APN/DPA / DPA

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