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Blackbox AF 447: Neue Suche nach abgestürztem Air-France-Airbus

Knapp zwei Jahre nach dem rätselhaften Absturz einer Air-France-Maschine über dem Atlantik unternimmt die französische Regierung einen vierten Anlauf, um den verschollenen Flugschreiber aufzuspüren.

Nach der Black Box des Air-France-Fluges mit der Nummer 447 wird immer noch gefahndet. Drei Mal verlief die Suche vergeblich. Nun soll eine neue Suchphase am 18. März beginnen, teilte Verkehrsstaatssekretär Thierry Mariani am Freitag mit.

Dabei solle ein Gebiet von 10.000 Quadratkilometern systematisch abgesucht werden. Die Vereinigung der Opferfamilien begrüßte die Initiative: "Ich denke, dass wir endlich an der richtigen Stelle suchen", sagte ein Mitglied der Nachrichtenagentur AFP.

Der Airbus der Air France war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich ins Meer gestürzt. Dabei starben 228 Menschen, unter ihnen 28 Deutsche. Trotz dreimaliger monatelanger Suchphasen wurden der Flugschreiber und der Stimmrekorder sowie große Teile des Wracks des A330-200 nicht gefunden. Die letzte Suchaktion wurde Ende Mai eingestellt. Nach Einschätzung der französischen Ermittler war der Ausfall der Geschwindigkeitsmesser "ein Faktor" bei dem Unglück, aber nicht die alleinige Ursache.

tib/AFP / AFP
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