Im Urlaub helfen Mit guten Taten um die Welt


Allzu romantisch sollte man sich das Reisen auf dem Helfer-Ticket nicht vorstellen - man bezahlt und bekommt obendrein Muskelkater. Die wachsende Zahl der Anbieter zeigt jedoch, dass das Konzept beliebt ist.

Biosphere Expeditions

Hier geht es um Arterhaltung und Naturschutz. Wer seine Hilfsbereitschaft erst einmal testen möchte, kann an einer Wochenend-Expedition in Deutschland teilnehmen, bevor er sich länger in einem internationalen Projekt engagiert. Im Nationalpark Berchtesgaden beispielsweise lernt man an zwei Tagen die Techniken des Spurenlesens, der Datenaufnahme und das Anlegen von Radarpeilsendern bei Wildtieren. Die Organisation versichert, dass zwei Drittel des Teilnehmerbeitrages direkt in das jeweilige Artenschutzprojekt fließen. Informationen: www.biosphere-expeditions.org

"Helfende Hände" auf Helgoland

Voraussichtlicher Termin ist der 17. und 18. April 2009. Anreise mit dem Katamaran ab Hamburg und Cuxhaven (www.helgoline.de) oder mit dem Flugzeug ab Bremerhaven oder ab Büsum (www.olt.de). In diesem Jahr war die Aktion kostenlos, 2009 ist eine Pauschale ab 119 Euro (je nach Zimmergröße) pro Person fällig. Enthalten sind drei Übernachtungen im DZ sowie der Eintritt zu Helgoländer Sehenswürdigkeiten. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen beschränkt. Arbeitshandschuhe und Arbeitsgerät werden gestellt. Das Angebot ist nur für Erwachsene buchbar unter Tel.: 04725/80813.

Travel Works

Die Reisen mit Travel Works dauern mal zwei Wochen, mal mehrere Monate. Da es bei der Arbeit zu einem intensiven Austausch mit der einheimischen Bevölkerung kommt, werden Sprachkenntnisse in der Landessprache angeraten. Die Organisation hat ihren Sitz in Deutschland. www.travelworks.de

Earthwatch

Ähnlich wie bei "Biosphere" stehen hier Arterhaltung und Klimaschutz auf dem Programm. Die Anreise muss selbst organisiert werden. Da sich die Teams international zusammensetzen, sind Englischkenntnisse Voraussetzung. www.earthwatch.org

Bergwaldprojekt

Die Arbeitseinsätze fürs Bergwaldprojekt dauern eine Woche und sind nichts für Langschläfer: Schon morgens um kurz nach sechs geht es in den Wald, wo man unter fachmännischer Anleitung verschiedene Arbeiten durchführt. Die Einsatzorte liegen überwiegend in Deutschland und der Schweiz, übernachtet wird in einfachen Forsthütten und Ferienlagerhäuschen. Verpflegung und Unterkunft sind frei, die Anreise muss selbst organisiert werden. www.bergwaldprojekt.de

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