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Auf Schusters Rappen Das perfekte Wanderoutfit: Von Kopf bis Fuß auf Trekking eingestellt

Wanderoutfit: Mann und Frau klettern mit Stöcken einen Grashang hinauf
Wandern ist keine Modenschau. Es geht vor allem darum, auf jede Wetterlage vorbereitet zu sein. Wir verraten, wie man das perfekte Wanderoutfit zusammenstellt.
© amriphoto / Getty Images
Trekkingpfade sind kein Laufsteg. Und eine Wandertour in den Alpen ist keine Modenschau. Ein Wanderoutfit sollte in erster Linie funktionieren. Und zwar von den Socken bis zum Wanderhut – bei Erwachsenen und Kindern. Wenn es obendrein noch gut aussieht: umso besser.

Inhaltsverzeichnis

Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur die falsche Kleidung. Das gilt für den Alltag, aber auch für sämtliche anderen Abenteuer an der frischen Luft. Egal ob auf dem Rad oder zu Fuß: Wer sich der Jahreszeit und den Temperaturen entsprechend kleidet, muss weder Wind noch Wetter fürchten. Das gilt insbesondere beim Wandern auch fürs Schuhwerk. Flipflops gehören an den Strand. Von dieser gefährlichen Unsitte abgesehen, gilt als Dresscode für den Volkssport Nummer eins: Erlaubt ist, was gefällt – und bequem ist.

Wanderoutfit: Socken und Schuhe 

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Es spielt keine Rolle, ob Sie ihren ersten 3000er-Gipfel erklimmen, mit den Kindern den Hausberg hinter der Ferienwohnung erobern oder eine mehrtägige Hüttentour mit Freunden unternehmen wollen: Ihre Füße tragen Sie ans Ziel. Deshalb sollten Sie sie hegen und pflegen. Wer bei den Schuhen (und Socken) spart, bezahlt das häufig mit Blasen und Schmerzen. Für kurze Ausflüge und Tageswanderungen, beispielsweise in hiesigen Mittelgebirgen, genügt ein einfacher Wanderschuh mit griffiger Profilsohle. Je nach persönlichem Geschmack knöchelhoch (wie dieses Modell von Merrell) oder in der Low-Cut-Version (wie dieser Kinder-Wanderschuh von Salomon).  

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Schuhe für kürzere Touren müssen nicht zwingend wasserabweisend oder gar komplett wasserdicht sein. Anders sieht das bei Mehrtages-Abenteuern in alpinem Terrain aus. Hier sind schützende Membrane wie GORE-TEX beim Schuhwerk Pflicht. Denn in den Bergen kann das Wetter binnen Minuten umschlagen. Zudem könnte in einigen Passagen in Gipfelnähe noch Schnee liegen. Und nasse Socken und Füße sollten Wanderer unbedingt vermeiden. Die dafür passenden Bergstiefel (wie dieses Damenmodell von Salewa) fallen meist etwas mehr ins Gewicht, dafür bietet die steifere Sohle und der hohe Schaft in unwegsamem Gelände gleich doppelt besseren Halt.

Wanderschuhe haben einen kleinen, aber unverzichtbaren Partner, der im Doppelpack auftritt und das Gesamtpaket an den Füßen komplettiert: die Wandersocke. Die sollte die Füße seines Trägers bei kühlen Wandertemperaturen warm und im Sommer vor allem trocken halten. Gute Modelle sind an den Fersen leicht verstärkt, damit der Fuß bergauf wie bergab perfekt im Schuh sitzt. Wie stark die Socken gepolstert sind, zeigt im Fall von Falke die Angaben TK5 (leichte Schutzpolster), TK2, TK1 und TK4 (extra starke Schutzpolster). In der Regel bestehen sie aus einem Wolle-Kunstfaser-Mix, der den Spagat zwischen guter Wärmeisolation und dem wichtigen Feuchtigkeitstransport ermöglicht. Hier gibt's einen echten Hingucker von Falke.

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Wanderhosen: Das ist untenrum wichtig

Es klingt banal: Aber eine Jeans ist beim Wandern, egal in welchen Höhen, fehl am Platz. Sie erfüllt keines der beiden wichtigsten Kriterien, die eine gute Wanderhose auszeichnen. Wanderhosen sollten atmungsaktiv sein und den Beinen ausreichend Bewegungsspielraum lassen. Sonst kneift und zwickt es ganz schnell. Und das muss nicht sein. Sparfüchse schwören auf sogenannte Zipp-Modelle. Die lassen sich mit wenigen Handgriffen von einer langen Hose in Trekkingshorts und genauso schnell wieder zurück verwandeln. (Hier gibt's eine Zipphose von Maier Sports) Bahnt sich für den Wandertag eher kühles Wetter an, bleiben die Beine dran. Wer hoch hinaus will, kann zusätzlich zu langer Unterwäsche oder Tights greifen. Beides kann später platzsparend im Wanderrucksack verstaut werden. Bei Bergtouren im Sommer kann locker auch schon am Morgen die kurze Variante (hier ein Modell von Vaude) gewählt werden. Auch die sollte aus atmungsaktivem Material gefertigt sein und bequem sitzen. Praktisch sind, wie auch bei der langen oder Zipp-Variante, einige Taschen, in denen zum Beispiel der Personalausweis und etwas Bargeld für die obligatorische Hütteneinkehr verstaut werden können. 

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Ein guter Wanderer schaut vor dem Abmarsch nochmal nach dem Wetterbericht für den Tag in den Bergen. Je nach Niederschlagsrisiko sollte eine wasserdichte Regenhose (wie diese von Helly Hansen) im Gepäck landen. Bei Mehrtagestouren wie auch bei Tagesausflügen. Wichtig: Damit müssen Sie keinen Mode-Award abräumen. Hier zählen nur die Funktion und ein möglichst kleines Packmaß. Tipps für praktisches Wanderzubehör bekommen Sie hier.

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Wäsche, Hemd und Jacke: Darauf kommt es wirklich an

Wenn untenrum alles passt, können sich Wandersmann und Wandersfrau bei ihrem Wanderoutfit der B-Note widmen. Denn bei der Oberbekleidung ist so gut wie alles erlaubt. Wichtigste Regel: Die Kleidung sollte so gewählt werden, dass der Oberkörper nicht auskühlt und der Schweiß zuverlässig von der Haut wegtransportiert wird. In den Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst gilt deshalb der Drei-Lagen-Look aus Funktionsunterwäsche (je nach Wetterlage ärmellos, kurz- oder langärmlig), Wandershirt, Wanderhemd oder Wanderbluse und einer Jacke oder (Softshell-)Weste.

Wer in regenreichen Regionen wohnt und dort häufig wandert, wird bei Lage Nummer drei häufig nicht um eine Hardshell-Jacke herumkommen. Die darin verarbeiteten Membrane schützen verlässlich vor Dauerregen und Wind. Dank Ventilationsschlitzen ist die etwas derbere Hardshell-Variante (hier ein Männermodell von Mammut) in der Regel auch atmungsaktiv. Softshelljacken sind das etwas günstigere (und bequemere) Pendant. Sie sind beschichtet und weisen Wind und Wasser ebenfalls zuverlässig ab. Bei Dauerregen geben sie aber irgendwann auf. In den Sommermonaten ist eine leichte Softshell-Weste eine gute Option, um sich am Morgen auf den ersten Kilometern nicht zu verkühlen. Grundsätzlich gilt: Eine Jacke im Gepäck zu haben, ist nie ein Fehler. Selbst eine dünne Windjacke kann auf dem Gipfel vor dem Auskühlen schützen. Und wer noch etwas Platz im Rucksack hat, nimmt am besten auch noch ein Ersatz-Shirt mit. Denn trocken macht der Abstieg doppelt Spaß. 

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Hut ab: Wie man den Kopf am besten schützt

Weil der schwitzende Körper über den Kopf die meiste Wärme abgibt, sollte auch dieser beim Wandern nicht vergessen werden. Bei kühler Witterung genügt eine dünne Fleece- oder Funktionsmütze. So bleiben Kopf und Ohren warm, ohne zu überhitzen. Im Hochsommer ist die UV-Strahlung der große Feind des Wanderers. Schutz bieten wahlweise ein breitkrempiger Wanderhut oder ein Sonnenhut mit Extra-Nackenschutz. Achten Sie bei beiden Varianten darauf, dass die Materialen atmungsaktiv sind und der Ultraviolet Protection Factor (UVP) bei 50 oder 50+ liegt.  

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Die Zeiten, in den Wandern als angestaubter Zeitvertreib für Rentner galt, sind längst vorbei. Immer mehr Familien zieht es im Frühling, Sommer, Herbst und Winter raus in die Natur. Und das ist gut so. Ach ja, was beim Wanderoutfit auf keinen Fall fehlen darf, ist das Lächeln auf den Lippen.

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js

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