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Formel 1: Schumacher in China ganz ruhig

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat es in Schanghai ruhig angehen lassen. Der Ferrari-Pilot musste sich im freien Training zum ersten Grand Prix in China mit Platz acht zufrieden geben.

Der Kerpener benötigte am Nachmittag (Ortszeit) 1:34,776 Minuten für eine Runde auf dem brandneuen 5,451 km langen Kurs. Er war damit 1,670 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Anthony Davidson.

Der britische Testfahrer von BAR-Honda kam auf Anhieb mit der Strecke gut zurecht und war in beiden Trainingseinheiten Schnellster. Seine beste Zeit erzielte er in 1:33,289 Minuten am Nachmittag und verwies seinen Teamkollegen Jenson Button (1:34,174) klar auf den zweiten Platz.

Michaels Ferrari blieb stehen

Für Michael Schumacher hatte der Tag unerfreulich begonnen. Zwei Minuten vor dem Ende der ersten Trainingssession am Vormittag blieb sein Wagen wegen eines Software-Problems in der Boxenausfahrt stehen und musste zurückgeschoben werden. Sein Bruder Ralf wurde bei seinem Comeback im Williams-BMW Tagessiebter (1:34,714). Der 29-Jährige bestreitet am Sonntag (08.00 Uhr MESZ/RTL und Premiere) sein erstes Rennen seit seinem spektakulären Unfall am 20. Juni in Indianapolis.

Jacques Villeneuve enttäuschte

Jacques Villeneuve tat sich hingegen bei seiner Rückkehr in die Formel 1 nach einjähriger Zwangspause schwer. Der Weltmeister von 1997, der seit dem vergangenen Jahr ohne Vetrag war, landete im Renault mit 1:35,851 Minuten nur auf Platz 15. Die beiden Jordan- Piloten Nick Heidfeld (Mönchengladbach/1:36,630) und Timo Glock (Brensbach-Wersau/1:37,587) kamen auf die Tagesränge 18 und 23.

China ist erstmals Austragungsort eines Formel-1-Rennens. Die Anlange in Schanghai gilt mit 260 Millionen Euro als die teuerste und modernste in der "Königsklasse". Vor dem 16. von 18 Saisonrennen haben Michael Schumacher und Ferrari bereits ihre WM-Titel sicher.

DPA

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