HOME

Istanbul Otodrom: Fahrer stimmen sich auf Premiere ein

Die einen fahren die neue Strecke auf der Playstation ab, die anderen schauen sich Video-Aufzeichnungen oder Fotos an. Für die Fahrer bedeutet die Formel-1-Premiere in der Türkei auf dem Istanbul Otodrom eine besondere Herausforderung.

"Ich habe noch nicht viel von der Strecke mitbekommen, um ehrlich zu sein", gibt Michael Schumacher zu. Der siebenmalige Weltmeister will sich an diesem Donnerstag den 5,340 km langen Kurs im asiatischen Teil der Weltmetropole "ausgiebig anschauen und einprägen".

Sechs Rechts-, acht Linkskurven warten auf die Piloten. Darunter auch ein blinder Hügel in Kurve drei - vergleichbar mit der Eau Rouge auf Schumachers Lieblingsstrecke in Spa Francorchamps. Formel-1-Star- Architekt Hermann Tilke (Aachen) bezeichnet seinen jüngsten Kurs als "echte Herausforderung; Schwerstarbeit für die Fahrer und jede Menge Action für die Zuschauer."

Die Piloten blicken dem Spektakel erwartungsfroh entgegen. "Es gibt kaum etwas Aufregenderes für einen Fahrer, als auf einem neuen Kurs anzutreten", sagt BMW-Williams-Fahrer Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher übte vorsorglich auf seiner Playstation. "Eine neue Strecke ist immer was Schönes", betont auch Toyota-Pilot Ralf Schumacher.

Mit einer DVD vom Team stimmte sich der spanische WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Renault) auf den hügeligen Kurs ein, mit dessen Bau am 10. September 2003 begonnen worden war. "Ich denke, das Video reicht mir. So konnte ich zumindest die Kurven kennen lernen und die Geographie der Strecke."

DPA

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity