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Spott im Netz: Peinlicher Fehler: Adidas schreibt Kolumbien auf Werbeplakaten falsch

Bei der diesjährigen Südamerika-Meisterschaft ist Adidas Sponsor der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft. Blöd nur, dass das Unternehmen offenbar nicht weiß, wie das Land geschrieben wird.

Adidas ist der Sponsor der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft bei der diesjährigen Copa América

Adidas ist der Sponsor der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft bei der diesjährigen Copa América

Während Europa der Fußball-EM entgegenfiebert, wird in den USA derzeit die Copa América ausgetragen. Für Sponsoren sind solch sportliche Großereignisse immer eine willkommene Möglichkeit, um Bekanntheitsgrad und Beliebtheit der Marke zu steigern. Adidas gehört zu den großen Sponsoren der diesjährigen Südamerika-Meisterschaft, wirbt auf Werbetafeln mit der kolumbianischen Nationalmannschaft. Doch das Image des Sportartikelherstellers erleidet derzeit einen ordentlichen Knacks, denn dem deutschen Unternehmen ist bei der Kampagne ein peinlicher Fehler unterlaufen.

Wie Bilder in sozialen Netzwerken zeigen, weiß Adidas offenbar nicht, wie man Kolumbien schreibt. Auf Englisch (und auch Spanisch) heißt es nämlich Colombia - auf den Werbetafeln, die unter anderem Fußball-Star James Rodríguez zeigen, steht jedoch in Großbuchstaben: Columbia. Es ist der Name zahlreicher US-Städte.


Adidas entschuldigt sich

Der Ärger über die Verwechslung ist ziemlich groß - vor allem bei den Kolumbianern. "Eine solche Ignoranz hätte ich von so einer Marke nicht erwartet", schrieb eine Nutzerin auf Twitter. Eine Kolumbianerin verfasste gar einen langen Brief und warf dem Unternehmen mangelnde Arbeitsmoral vor.

Adidas hat mittlerweile reagiert. "Wir schätzen unsere Partnerschaft mit der kolumbianischen Fußball-Federation und entschuldigen uns für diesen Fehler", teilte das Unternehmen laut US-Medien mit. "Wir haben diese Anzeigen entfernt und werden sie durch eine neue ersetzen."


kis

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