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Erst Todeskampf, jetzt Torschütze mit Defibrillator: Diese Geschichte rührt ganz Fußball-Deutschland

Der Fall des herzkranken Profis Daniel Engelbrecht bewegt. Vor 19 Monaten brach er auf dem Platz zusammen, kämpfte um sein Leben. Nun erzielte er erstmals wieder ein Tor. Mit Defibrillator am Herzen.

Unter Daniel Engelbrechts Trikot verbarg sich eine ganz besondere Botschaft. "Nichts ist unmöglich", prangte auf seinem T-Shirt, das zum Vorschein kam, nachdem sich der 24-Jährige das Trikot vom Leib gerissen hatte. "Das hatte ich heute zum ersten Mal an", sagte der bullige Angreifer strahlend nach seinem umjubelten Siegtreffer zum 2:1 (0:0) von Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Vor Monaten hatte eine heimtückische Krankheit Engelbrecht fast Leben und Karriere gekostet. Nun musste er seine Botschaft einfach mitteilen. Der Zeugwart hatte Engelbrecht das Shirt in weiser Voraussicht zu seinen Sachen gelegt. Engelbrechts "Andenken" an die schwere Zeit: Über dem Shirt war der kleine Brustpanzer zu erkennen, der den Defibrillator neben seinem Herzen vor Schlägen schützt.

Eine unglaubliche Geschichte

Es ist eine einmalige Geschichte, die der Fußball da am Samstagnachmittag im Reutlinger Kreuzeiche-Stadion geschrieben hat. Nach Herzmuskelentzündung, Todeskampf und fast eineinhalbjähriger Leidenszeit erzielte Engelbrecht seinen ersten Treffer seit mehr als 19 Monaten. Es war schon für seine Mannschaft nicht nur irgendein Treffer: Erst in der 83. Minute eingewechselt, erzielte der Angreifer in allerletzter Sekunde das Tor und ist somit für den ersten Sieg der Kickers seit zwei Monaten verantwortlich. Doch für Engelbrecht persönlich und vermutlich auch in der Geschichte des Fußballs dürfte dieser Treffer einen deutlich höheren Stellenwert einnehmen.

Die dunklen Zeiten scheinen für Engelbrecht nun vorüber. "Ein unbeschreibliches Gefühl. Das ist noch mal eine ganz andere Kategorie als mein Comeback vor einigen Wochen. Mit einem Tor weiß man, dass man wieder da ist", sagte der Angreifer, der im Jubel seine Freudentränen nicht zurückhalten konnte - oder es gar nicht wollte - und auch beim anschließenden Interview-Marathon immer wieder mit der Fassung zu kämpfen hatte. Die Highlights postete Engelbrecht auf Facebook.

"Daniel hat so hart dafür gearbeitet"

Engelbrechts Geschichte dürfte mittlerweile jedem Fußball-Fan in Deutschland bekannt sein: Vor 17 Monaten war er beim Saisonauftakt gegen Rot-Weiß Erfurt zusammengebrochen. Es folgten die Diagnose Herzmuskelentzündung und vier Operationen - immer in der Ungewissheit wieder normal leben, geschweige denn Leistungssport betreiben zu können. Heute ist Engelbrecht der erste deutsche Profi-Fußballer, der mit einem eingepflanzten Defibrillator spielt - und jetzt auch der einzige, der ein Tor geschossen hat. "Ich gönne es ihm so sehr", sagte Trainer Horst Steffen. "Daniel hat so hart dafür gearbeitet."

feh/Mathias Schmid/DPA / DPA

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.