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Langsame Erholung Die Umsätze im Fußball sind weiter geringer als vor der Corona-Krise

Sadio Mané im Einsatz für seinen neuen Klub, den FC Bayern
Sadio Mané im Einsatz für seinen neuen Klub, den FC Bayern
© Lars Baron / Getty Images
Die Corona-Krise hat den Fußball finanziell schwer getroffen. Die Umsätze steigen zwar wieder, haben aber das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht.

Der europäische Profifußball hat in der Spielzeit 2020/21 rund 27,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Umsätze haben sich gegenüber der Vorsaison wieder erkennbar erholt, dennoch liegen sie noch deutlich unter den 28,9 Milliarden Euro, die vor der Pandemie erzielt wurden. Wie die Statista-Grafik auf Grundlage von Deloittes Annual Review of Football Finance zeigt, sind vor allem die großen fünf Fußballigen aus England, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich für den Umsatz in Europa verantwortlich. 

In den vergangenen Jahren haben die Erlöse aus Premier League, Bundesliga, La Liga, Serie A und Ligue 1 mehr als die Hälfte des gesamteuropäischen Fußballmarktes ausgemacht. Der Löwenanteil entfällt dabei auf die englische Premier League – die Top-Liga Englands registrierte in der Saison 2020/21 einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro.

Langsame Erholung : Die Umsätze im Fußball sind weiter geringer als vor der Corona-Krise

TV-Rechte sind größte Einnahmequelle

Mehr als die Hälfte des Umsatzes der einzelnen Ligen wird durch Fernsehübertragungen erzeugt. Spieltags-Einnahmen wie etwa aus dem Ticketverkauf entsprechen nur einem Anteil von maximal zwei Prozent (La Liga).

Für die kommenden Spielzeiten erwarten die Expert:innen von Deloitte steigende Umsätze für die Klubs der “Big Five”. Schon in der laufenden Saison sind die Stadien wieder gut gefüllt und Corona-Einschränkungen passé. Die Saison 2022/23 soll einen Rekordumsatz von 18,6 Milliarden Euro allein durch die großen fünf Ligen erwirtschaften.

tis / Statista

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