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FC Barcelona: Präsident Laporta mit klarer Ansage an Eigengewächs Ilaix Moriba

Joan Laporta Barcelona
Joan Laporta Barcelona
© Getty Images
Zuletzt gab es in den Vertragsgesprächen zwischen Ilaix Moriba und dem FC Barcelona etwas Ärger. Nun meldete sich Barca-Boss Laporta zu Wort.

Präsident Juan Laporta des FC Barcelona hat im Vertragspoker um Eigengewächs und Youngster Ilaix Moriba (18) eine klare Ansage gemacht und dem jungen Mittelfeldspieler geraten, "zur Vernunft" zu kommen.

"Wenn er nicht verlängern will, hat er andere Möglichkeiten. Wer gehen will, kann das tun – natürlich unter bestimmten Bedingungen", wurde Laporta am Montagabend bei der offiziellen Vorstellung von Verteidiger Emerson durch Barcawelt zitiert. "Wir können nicht zulassen, dass er befördert wird und dann geht, ohne dass Barca davon profitiert. Das werden wir bei keinem Spieler akzeptieren."

Moribas Vertrag läuft eigentlich noch bis 2022, der Klub bot dem 18-Jährigen jedoch bereits einen Profivertrag an, um einen ablösefreien Abgang im Sommer 2022 zu verhindern. Das Angebot nahm Moriba bislang nicht an, er soll auf das doppelte Gehalt bestehen.

FC Barcelona - Laporta über Moriba: "Müssen eine Botschaft senden"

"Er hat noch ein Jahr Vertrag und will die Bedingungen des Vereins nicht akzeptieren. Das akzeptieren wir nicht, wir müssen eine Botschaft an die Jugendmannschaft senden. Er ist ein Spieler, dem wir Chancen gegeben haben, doch der Verein steht über allem", so Laporta über die aktuelle Situation. Barca musste in der Vergangenheit unter anderem Xavi Simons (18) ablösefrei zu PSG ziehen lassen, nachdem dieser eine Offerte der Katalanen ausgeschlagen hatte.

Moriba machte in der letzten Saison 14 Ligaspiele für Barca, in denen er ein Tor und drei Vorlagen beisteuerte. Zuletzt wurde Moriba rassistisch beleidigt, weil er seinen Kontrakt noch nicht verlängert habe, wie er in einem TikTok-Video aufzeigte.

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