FC Barcelona Der Kaufrausch geht weiter


Er gilt als bester Rechtsverteidiger der Welt: Daniel Alves. Für rund 30 Millionen Euro hat der FC Barcelona den 25jährigen Brasilianer verpflichtet. Für den Barca-Präsident Joan Laporta soll Alves allerdings nicht die letzte Verpflichtung sein, er jagt zudem einen ehemaligen Bundesliga-Star.

Der spanische Fußball-Erstligist FC Barcelona verpflichtet den Abwehrspieler Daniel Alves vom FC Sevilla für eine Ablösesumme von mindestens 29,5 Millionen Euro. Der 25-jährige Brasilianer, der als der beste Rechtsverteidiger der Welt gilt, erhält nach Presseberichten vom Samstag bei den Katalanen einen Vierjahresvertrag. Alves wird damit der drittteuerste Spieler in der Geschichte des FC Barcelona, hinter Marc Overmars (40 Millionen Euro) und Javier Saviola (36).

Die zwischen den beiden Clubs vereinbarte Ablösesumme kann sich - je nach den Erfolgen von Barça - noch auf bis zu 35,5 Millionen Euro erhöhen. Damit investierte der FC Barcelona seit Saisonende 65 Millionen Euro in neue Abwehrspieler. Zuvor hatten die Blauroten bereits den Malier Seydou Keita, ebenfalls vom FC Sevilla, den Katalanen Gerard Piqué (Manchester United) und den Uruguayer Martín Càceres (FC Villarreal) unter Vertrag genommen.

Alexander Hleb für den Machterhalt

Als nächster soll der Weißrusse Alexander Hleb folgen, der früher für den VfB Stuttgart gespielt hat und jetzt beim FC Arsenal unter Vertrag steht.

Mit den Aktivitäten auf dem Transfermarkt will Barça-Präsident Joan Laporta nach Ansicht von Beobachtern sicherstellen, dass die Clubmitglieder ihn in einer Misstrauensabstimmung im Amt bestätigen. Die Abstimmung wird in diesem Sommer fällig, nachdem ein Mitglied mehr als die erforderliche Zahl von 6000 Unterschriften präsentiert hat.

DPA DPA

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