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Fußball-Wettskandal: Champions-League-Partie unter Verdacht

Der Fußball-Wettskandal zieht immer größere Kreise. Jetzt soll auch eine Champions-League-Partie verschoben worden sein. Der DFB sperrte einen früheren Spieler und die Bochumer Staatsanwaltschaft klagte weitere mutmaßliche Drahtzieher an.

Mit neuen Details aus der Anklage gegen den mutmaßlichen Haupttäter Ante Sapina und einer Sperre gegen einen früheren Spieler des SC Verl hat der Fußball-Wettskandal auch am Freitag für Aufsehen gesorgt. Das Sportgericht des DFB sperrte den ehemaligen Regionalliga-Akteur Patrick Neumann für zwei Jahre und neun Monate. Laut Staatsanwaltschaft soll auch das Champions League-Spiel VSC Debrecen gegen AC Florenz vom 20. Oktober 2009 betroffen sein.

Neumann soll sich nach Überzeugung des Gerichts gegenüber einem Wettspieler und -vermittler bereiterklärt haben, die Ergebnisse der Verler Meisterschaftsspiele in der Regionalliga West bei Borussia Mönchengladbach II (30. Mai 2009), gegen den 1. FC Köln II (6. Juni 2009) und den 1. FC Saarbrücken (31. Oktober 2009) zugunsten des jeweiligen Gegners zu beeinflussen. Neumann war am 24. November 2009 deswegen aus dem Kader der Ostwestfalen ausgeschlossen worden und kann frühestens am 23. August 2012 wieder aktiv werden.

Mehr als eine halbe Million Euro Schmiergeld verteilt


Ein tatsächlicher Nachweis von Manipulationen ließ sich laut der DFB-Mitteilung vom Freitag nicht führen. Neumann seien erhebliche Geldbeträge in Aussicht gestellt und teilweise ausbezahlt worden. Er ist der siebte Spieler, der vom Sportgericht wegen einer Verwicklung in den Wettskandal gesperrt wurde.

Sapina soll in dem Skandal mit seinen Komplizen mehr als eine halbe Million Euro Schmiergeld an Schiedsrichter und Fußballspieler gezahlt haben. Das geht aus der Anklage gegen den 34-jährigen Berliner hervor. Die Bochumer Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag offiziell, dass sich nun auch die mutmaßlichen Drahtzieher des europaweiten Wettskandals vor dem Bochumer Landgericht verantworten müssen. Neben Sapina sind dies unter anderen Marijo C. und Ex-Basketballprofi Ivan P.

Es geht insgesamt um 47 Partien


Laut Anklage geht es um 47 Spielpaarungen, von denen 17 bereits im aktuellen Prozess verhandelt werden. Laut Anklage sollen die Wettbetrüger für die 30 weiteren Partien 550.000 Euro Schmiergeld an Spieler und Schiedsrichter gezahlt haben. Davon ist auch die Partie VSC Debrecen gegen AC Florenz (3:4) vom 20. Oktober 2009 betroffen. Laut Staatsanwaltschaft sollen angeblich mehrere Spieler von Debrecen unter Manipulationsverdacht stehen. Auch weitere Partien der Europa League seien betroffen.

Der Wetteinsatz betrug laut Staatsanwaltschaft 3,5 Millionen Euro, die Gewinne sollen sich auf 2,8 Millionen Euro belaufen haben. Ante Sapina und Marijo C. zählen nach Angaben von Staatsanwalt Andreas Bachmann zur "Champions League" der Wettbetrüger. Beide sitzen seit November 2009 in Untersuchungshaft. Bei ihren Zeugenvernehmungen im aktuellen Wettskandal-Prozess am Bochumer Landgericht haben sie umfassende Geständnisse abgelegt.

Einem ebenfalls angeklagten Geschäftsmann aus Herten wird neben Wettmanipulation zudem räuberische Erpressung vorgeworfen. Auch er befindet sich bereits seit Ende 2009 in Untersuchungshaft. Der Hertener soll für die von der Wettmafia angeblich geplante Übernahme des belgischen Zweitligisten Royal Namur ein Darlehen von 100 000 Euro zur Verfügung gestellt haben. Das neue Verfahren wird vor der 12. Strafkammer des Bochumer Landgerichts stattfinden. Ein Termin steht noch nicht fest.

DPA / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
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