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Löws früherer Co-Trainer: DFB-Sportdirektor Hansi Flick wirft überraschend hin

Über zehn erfolgreiche Jahre hat Hansi Flick beim DFB erlebt - erst als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, später als Sportdirektor. Jetzt hat er den Verband gebeten, seinen laufenden Vertrag aufzulösen.

Hansi Flick DFB

Hansi Flick (l.) als Sportdirektor des DFB im Oktober 2016 mit U-21-Nationaltrainer Stefan Kuntz

Hansi Flick hat seinen Posten als Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund überraschend aufgegeben. Vorläufig übernimmt Horst Hrubesch die Aufgaben des ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw, teilte der DFB mit. Laut Mitteilung des Verbandes habe der DFB dem persönlichen Wunsch Flicks zugestimmt, den bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Das Präsidium bedauere den Schritt, respektiere aber den Wunsch.

"Es gibt aktuell weder andere sportliche Ambitionen noch gibt oder gab es irgendwelche Probleme, der einzige Grund ist der persönliche Wunsch, mich in der nächsten Zeit mehr auf meine Familie konzentrieren zu können", so Flick auf der Homepage des DFB. "Wir lassen ihn nur schweren Herzens gehen", bekräftigt DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Suche nach Nachfolger Hansi Flicks läuft an

Bei der Suche nach einem Nachfolger wolle man sich die nötige Zeit nehmen. "Der Rolle des Sportdirektors kommt gerade auch mit Blick auf die inhaltliche und strukturelle Konzeption des neuen DFB und der Akademie eine zentrale Bedeutung", so DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius. "Wir werden jetzt in Ruhe das Profil erstellen und dann in enger Abstimmung mit der Liga den Nachfolger suchen."

tim / DPA

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