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International Juventus spielt nur 0 -0 - AC Mailand auf Platz eins


Der AC Mailand geht als Spitzenreiter der Serie A in die kurze Weihnachtspause. Der bisherige Tabellenführer Juventus kam im Spitzenspiel nicht über ein 0:0 bei Udinese Calcio hinaus, es war schon das siebte Remis für die Alte Dame.

Juventus Turin bleibt die einzig ungeschlagene Mannschaft der Serie A, durch das siebte Unentschieden der Saison verloren die Turiner aber die Tabellenführung an den AC Mailand. Die Rossoneri hatten zum Auftakt des wegen des Spielerstreiks verlegten ersten Spieltags mit 2:0 in Cagliari gewonnen und führen die Tabelle nun wegen des besseren Torverhältnisses an.

Udine läuft nur hinterher

Die erste Halbzeit wirkte zu keiner Phase wie ein Spitzenspiel, denn bei Udinese funktionierte so gut wie gar nichts. Die Gastgeber waren ganz schwach in den Zweikämpfen, überließen Juve das Mittelfeld, spielten insgesamt viel zu langsam und Torjäger Antonio di Natale fiel nur auf, wenn er im Abseits stand.

Juventus war die bessere Mannschaft, ließ Ball und Gegner gut laufen, einzig der Pass in die Spitze klappte auch auf Seiten der Alten Dame nicht. So entwickelte sich eine Partie, die sich überwiegend im Mittelfeld abspielte – dort hatte Juve aber ein eindeutiges Übergewicht. Wenn es gefährlich wurde, war Mittelfeldspieler Claudio Marchisio beteiligt, seine beiden Schüsse gingen aber knapp vorbei (8./35.).

Beide Trainer wirkten unzufrieden und nutzten die gesamte Spannbreite ihrer Coachingzone aus. Udines Francesco Guidolin bemängelte das viel zu späte herausrücken seiner Mannschaft, für Antonio Conte liefen zu viele Angriffe durch die Mitte, vor allem die rechte Seite hätte der Coach gerne mehr eingebunden gesehen. Trotzdem waren die Gäste das deutlich bessere Team.

Dreierketten haben alles im Griff

Nach der Pause hatten sich die Gastgeber dann besser auf das Spiel von Juventus eingestellt, es wurde offener. Die erste Chance gehörte trotzdem der Alten Dame, der Kopfball von Giorgio Chiellini war aber kein Problem für Samir Handanovic (52.).

Beide Teams waren mit einer Dreierkette in der Abwehr angetreten, die Partie könnte als Anschauungsunterricht für eine größere Verbreitung dieser Defensivordnung dienen. Die Chancenarmut lag aber wohl eher an den Ungenauigkeiten der Angriffsreihen, Handanovic und auch Gianluigi Buffon mussten nur ganz selten eingreifen.

Conte zog dann im Laufe der zweiten Halbzeit seine Joker und brachte den ehemaligen Udine-Stürmer Fabio Quagliarella sowie die Juve-Legende Alessandro del Piero und tatsächlich wirkte Juventus danach wieder etwas ziestrebiger, Tore wollten an diesem Abend im Stadio Friuli aber nicht fallen.

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