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Jürgen Klinsmann: Spieler plaudert US-Job aus

Bald wird Schwabe Klinsmann die US-Hymne auf dem Rasen singen. Nationalspieler Steven Cherundolo verriet das Geheimnis im TV. Klinsi und der Verband stritten sich nicht übers Geld, sondern über Kompetenzen.

Für Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann scheint ein Traum wahr zu werden: Arbeitsplatz und Wohnsitz unter der Sonne Kaliforniens. Hannover-96-Profi Steven Cherundolo verplapperte sich laut Bild-Zeitung im TV-Sender Premiere bei der Frage, ob Klinsi bald Nationaltrainer der USA werde. Der US-Amerikaner antwortete: "Nach meinen Informationen ja."

Gehalt und Kompetenzen

Noch vor wenigen Wochen hieß es, Klinsmann habe den US-Verband mit seinen angeblichen Gehaltsforderungen von 2,5 Millionen Euro vergrault. Nun wird bekannt, dass nicht Geld das Problem gewesen ist, sondern die Verteilung der Kompetenzen im US-Team.

Klinsmann hält auch weiterhin an seinem "modernen" Fußball fest; für seine Trainingsmethoden hatte er in der Prä-WM-Phase in Deutschland viel Häme einstecken müssen. Kritiker verstummten jedoch, als er die Nationalmannschaft mit starken Leistungen zum dritten Platz bei den Weltmeisterschaften im eigenen Land führte.

Lange müssen die Amerikaner nicht mehr warten: Verbandsboss Sunil Gulati will die endgültige Entscheidung in der ersten Dezemberwoche bekannt geben.

mbe

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