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Jürgen Klinsmann: Zu gierig für die Amis

Es hätte alles so schön sein können: Als Trainer wollte sich Jürgen Klinsmann sein kalifornisches Exil vergolden lassen. Der US-Verband findet Klinsis-Gehaltsforderung allerdings leicht unverschämt.

Jürgen Klinsmanns Verhandlungen mit dem Fußball-Verband der USA drohen wegen zu hoher Gehaltsforderungen des Deutschen zu platzen. Das berichteten die britischen Boulevardzeitungen "Daily Mirror" und "The Sun" am Freitag.

Der US-Verband verhandelt derzeit mit fünf Trainern, unter anderem mit dem Franzosen Gerard Houllier (Olympique Lyon) und dem früheren Coach von Real Madrid, Carlos Queiroz. Im Gespräch soll aber auch der ehemalige englische Nationalcoach, der Schwede Sven-Göran Eriksson, sein.

2,5 Millionen Euro gefordert

Am Donnerstag hatte die "USA Today" Verbandspräsident Gulati noch mit folgenden Worten zitiert: "Jürgen bringt viele positive Eigenschaften mit. Auch das würde ihn qualifizieren, unsere Nationalmannschaft zu trainieren."

Anfang der Woche hatte Gulati sogar intensive Gespräche mit Klinsmann um die Nachfolge des ausgeschiedenen US-Coaches Bruce Arena bestätigt: "Wir haben mit ihm geredet. Er hat Interesse bekundet, aber wir haben weder ein Angebot gemacht, noch eine Entscheidung getroffen." Klinsmann soll dem Vernehmen nach ein Jahresgehalt von umgerechnet 2,5 Millionen Euro fordern. Das ist dem amerikanischen Verband nun offenbar zu viel.

kbe

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