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Champions League - Viertelfinale: Dieser Real-Bankdrücker sorgt für die Last-Minute-Entscheidung

Es roch bereits nach Verlängerung, dann schlug Titelverteidiger Real Madrid doch noch zu: Die Königlichen stehen dank eines späten Treffers von Javier Hernández im Halbfinale der Champions-League.

Real Madrids Javier Hernandez jubelt nach seinem entscheidenden 1:0-Treffer gegen Stadtrivale Atlético Madrid

Real Madrids Javier Hernandez jubelt nach seinem entscheidenden 1:0-Treffer gegen Stadtrivale Atlético Madrid

Dank eines Last-Minute-Treffers von Javier Hernández könnte Real Madrid den Titelverteidiger-Fluch in der Champions-League beenden. Die Fußball-Künstler gewann das Viertelfinale durch den späten Treffer des Mexikaners gegen ihren Stadtrivalen Atlético. Nach dem #link; http://www.stern.de/sport/fussball/real-madrid-gelingt-gegen-atletico-in-der-champions-league-kein-tor-2187113.html;0:0 im Hinspiel# gab es im Rückspiel am Mittwoch vor 80.354 Zuschauern im Bernabeu-Stadion gegen die nach der Gelb-Roten Karte für Arda Turan (76.) dezimierten Gäste einen 1:0-Erfolg. Damit darf Real weiter darauf hoffen, am 6. Juni im Finale in Berlin als erster Club den Titel zu verteidigen.

Schiedsrichter Brych im Stress

Acht Tage nach der "Fußball-Schlacht von Madrid" hatte Schiedsrichter Felix Brych in der Neuauflage des Vorjahresendspiel alle Hände voll zu tun. Wie schon im Hinspiel ging es hart zur Sache. Nach 31 Minuten zog Brych die erste Gelbe Karte, als Weltmeister Toni Kroos von Arda Turan brutal von den Beinen geholt wurde. Auch ohne Modric (Knieverletzung), Benzema (Knieverletzung), Bale (Wadenzerrung) und Marcelo (Gelbsperre) bestimmte Real das Spiel, doch Atlético stand sicher. Der argentinische Trainer Diego Simeone hatte seine Fußball-Handwerker prima eingestellt.

Ronaldo zaubert, Hernández trifft

Reals Superstar Cristiano Ronaldo hatte nach 13 Minuten die erste Chance. Es wäre der 76. Champions-League-Treffer des Portugiesen gewesen. Real, das zuvor kein einziges der letzten sieben Spiele gegen den Stadtrivalen gewinnen konnte, war besser. Gegen das Gäste-Bollwerk gab es kein Durchkommen. Erst als der Türke Turan nach einem brutalen Foul an Ramos mit der Ampelkarte vom Platz musste, hatte Real mehr Platz. Doch vor allem Torhüter Jan Oblak stand dem Torerfolg zunächst im Weg. Dann zauberte Weltfußballer Ronaldo, bediente Hernánde, der über weite Teile der Saison nur auf der Real-Bank hockte - und Real jubelte.

mod/DPA / DPA

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