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VfB-Hammer: Entscheidung bei Mislintat und Stuttgart gefallen

Sven Mislintat
Sven Mislintat
© Getty Images

Die Zukunft von Sven Mislintat ist besiegelt: Der Sportdirektor des VfB Stuttgart muss offenbar mit sofortiger Wirkung seinen Hut nehmen, nachdem er das Angebot der Schwaben abgelehnt hat.

In den letzten Woche hatte sich eine echte Hängepartie um die Zukunft von Sven Mislintat entwickelt. Der Sportdirektor wollte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart prinzipiell gerne verlängern, ohne dabei allerdings zu große Kompromisse einzugehen. Sein Verhältnis zu Vorstandsboss Alexander Wehrle gilt als angespannt.

Wie die Bild berichtet, ist nun endlich eine Entscheidung gefallen - und die lautet, dass der VfB und Mislintat mit sofortiger Wirkung getrennte Wege gehen. Bis zum Vertragsende soll der 50-Jährige aber noch weiter bezahlt werden, das Arbeitspapier wird demnach nicht aufgelöst.

Hintergrund der Trennung ist gemäß Bild, dass Mislintat das Angebot zur Verlängerung abgelehnt hat. Die Stuttgarter boten ihm deutlich weniger Gehalt (statt zwei Millionen Euro pro Jahr nur 1,5 Millionen Euro - Boni schon inbegriffen) und wollten zudem die "Einstimmigkeitsklausel" aus dem aktuellen Kontrakt entfernen.

Diese Klausel besagte, dass beim VfB keine sportliche Entscheidung gegen den Willen von Mislintat getroffen werden konnte. Sobald er sein Veto einlegt, wäre jede Entscheidung nichtig.

Da Mislintat allem Anschein nach auf die Klausel bestand, setzten Wehrle und Co. ihren Sportdirektor vor die Tür. Ein Nachfolger soll noch vor Weihnachten bekannt gegeben werden, damit anschließend die Trainerfrage geklärt werden kann.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf 90min.com/de als VfB-Hammer: Entscheidung bei Mislintat und Stuttgart gefallen veröffentlicht.

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