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Völlers Elf in der Einzelkritik: Ballack allein reicht nicht

Kahn traf keine Schuld, Ballack verbreitete als einziger spielerischen Glanz: Die Tschechen-Verlierer in der EInzelkritik

Kahn: Erhielt mit einige Reaktionen Deutschland lange die Chance. Die Gegentore allerdings konnte er auch nicht verhindern.

Friedrich:

Durch die taktische Umstellung mit Stellungsproblemen. Zu selten nach vorn, dazu ungenau. Der Berliner kann viel mehr.

Nowotny:

Als freier Mann der Abwehrkette sicherte er zwar ab, Ruhe aber strahlte er nicht aus. Beim 1:2 stand der Leverkusener falsch.

Wörns:

Lange bester Defensivmann. Sieger gegen Lokvenc. Vorstöße nur selten. Vor dem 1:2 aber ausgespielt wie eine Fahnenstange.

Frings:

Auf Rechtsaußen ohne jede Wirkung. Verzettelte sich in Zweikämpfen, fand nicht ins Spiel. Ein Ausfall, zurecht raus.

Hamann: Langatmig, ohne jeden Tempo-Wechsel. Seine strategischen Fähigkeiten sah man nie. So kann er dem deutschen Spiel nicht helfen.

Schweinsteiger:

Forderte den Ball, immer in Bewegung. Legte gut zum 1:0 ab. Mit Mut, aber die Geradlinigkeit fehlte. Zu eigensinnig.

Lahm:

Erneut mit viel Drang nach vorn, als er in gewohnter Kette spielte. Allerdings nicht fehlerlos, die letzte Präzision fehlte.

Schneider:

Eroberte vor dem 1:0 den Ball. Danach die tragische Figur: Vergab zwei Mal in bester Position das Siegtor (66., 71.)

Ballack:

Bester Mann, aber kein Matchwinner. Mit schönem 1:0, Pech mit Pfostentreffer. Ballverteiler, selbst Spitze - nicht belohnt.

Kuranyi:

Rieb sich zunächst als einzige Spitze auf. Kämpfte zwar unverdrossen. Die direkte Torgefahr aber ging dem Stuttgarter ab.

Podolski:

Von den Fans gefordert, ab 2. Hälfte als jüngster deutscher EM-Spieler drin. Traf das Tor aber auch nicht.

Klose:

Durfte ab der 79. Minute noch mit aufs Feld. Ein Einsatz nur für die Statistik.

Jeremies:

Musste noch die letzten fünf EM-Minuten am Debakel teil haben.

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