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Neujahrsspringen in Garmisch: Eddie the Eagle kehrt zurück

25 Jahre ist es her, dass Eddie the Eagle mit seiner ganz eigenen Skisprung-Technik in die Herzen der Zuschauer flog. Beim Neujahrsspringen möchte der Engländer nun noch einmal auf die Rampe steigen.

Michael Edwards probierte sich im Judo, Volleyball und Pferdesport bevor er zum Skispringen kam. 1988 in Calgary erfüllte sich dann endlich sein Traum von Olympia.

Michael Edwards probierte sich im Judo, Volleyball und Pferdesport bevor er zum Skispringen kam. 1988 in Calgary erfüllte sich dann endlich sein Traum von Olympia.

Der durch seine kurzen Flüge berühmt gewordene britische Skispringer Michael Edwards hat seine einmalige Rückkehr auf die Schanze angekündigt. Der unter seinem ironischen Spitznamen Eddie the Eagle zu Ruhm gelangte Edwards soll als Vorspringer beim Neujahrsspringen am 1. Januar in Garmisch-Partenkirchen antreten.

Der Olympia-Teilnehmer von 1988 sagte der britischen Zeitung "Gloucestershire Echo", er fühle sich kurz vor seinem 50. Geburtstag immer noch fit und in guter Form. "Ich wollte das machen, bevor es physisch zu spät für mich ist. Das ist meine letzte Chance, um zu sehen, ob ich es noch kann", erklärte der Vater von zwei Kindern. Er sei nervös, freue sich aber auch.

Der Maurer empfindet seine Rückkehr auf die Schanze nicht als leichtsinnig. "Ich denke über das Risiko nach und alles Denkbare, was schief gehen kann", betonte Edwards. 1988 in Calgary hatte der stark weitsichtige Brillenträger in beiden Olympia-Springen jeweils den letzten Platz belegt, dank seines Marketingtalentes aber weltweite Sympathien geerntet. In seiner englischen Heimatstadt Cheltenham wurde sein sportliches Scheitern allerdings auch kritisch gesehen.

vim/DPA / DPA

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