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Olympia 2014 in Sotschi: Sabrina Cakmaklis Halfpipe-"Märchen"

Ursprünglich war die Deutsche Sabrina Cakmakli im Slopestyle unterwegs. Dann riss ihr Kreuband - und ihr Trainer hatte da so eine Idee. Jetzt startet sie in der Halfpipe bei Olympia. Ein Märchen.

Am Ende war es eine schwere Knieverletzung, die Sabrina Cakmakli zu dieser Olympia-Premiere brachte. Nach einem Kreuzbandriss kämpfte sich die 19-Jährige wieder zurück, doch das Slopestyle-Training vor der Saison in Neuseeland lief gar nicht wie erhofft. "Dann hat mein Trainer so zum Spaß gesagt, ich soll doch mal die Halfpipe ausprobieren", schilderte Cakmakli. Gesagt, getan - und ein paar Monate später ist die Studentin bei den Winterspielen dabei.

"Das ist auf jeden Fall wie ein Märchen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das jemals schaffe in der Halfpipe", gestand der FC-Bayern-Fan. Zu den besten Ski-Freestylern ihrer Disziplin fehlt der Umsteigerin noch Training - und "ein bisschen Erfahrung."

Längster Pferdeschwanz im Weltcup

Das Finale in Krasnaja Poljana am Donnerstag wäre daher schon ein riesiger Erfolg für die junge Frau aus Partenkirchen, deren Markenzeichen der längste Pferdeschwanz im Weltcup ist. Bis zur Hüfte reicht die dunkle Haarpracht. "Seit der Kindheit" lasse sie die Haare wachsen, erklärte die erst fünfmalige Weltcup-Starterin. Beim Wettkampf hindert sie der Zopf nicht. Unter dem Helm trägt sie ihn keineswegs, sie schiebt ihn am Hals vorbei unter ihren Anzug. Und auch der Glücksbringer hat mit den Haaren zu tun. Den kleinen Teddybären hat die Mama noch mit einem Zopf aus Wolle verziert.

Das Abenteuer Olympia genießt Cakmakli in vollen Zügen und lässt über Twitter ihre Freunde daran teilhaben. "Es ist mmer noch ein Wahnsinn, dass ich hier bin. So cool", sagt sie. Für Olympia hat sie sich extra ein paar neue Tricks drauf geschafft. Trotzdem wäre es vermessen, an eine Medaille überhaupt nur zu denken: "Die anderen machen das seit Jahren." Sabrina Cakmakli dagegen wurde zu ihrem Olympia-Glück erst gezwungen.

kng/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(