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Bronze-Party: Wie die angetrunkenen Handballer das ZDF-Studio aufmischen

Bronze bei Olympia: Das ist ein Grund zu feiern - denken sich auch die deutschen Handballer nach ihrem Sieg gegen Polen. Zwischendurch müssen sie noch kurz zum Interview beim ZDF antreten. Das gerät allerdings zur Herausforderung.

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Beste Laune: Die deutschen Handballer nach dem Spiel um Platz 3 bei Olympia im ZDF-Studio

Eine Bronze-Medaille bei Olympia gewinnt ein Sportler in seiner Laufbahn normalerweise nicht allzu häufig. Der seltene Anlass gehört also entsprechend gefeiert - denken sich auch die deutschen Handballer nach ihrem Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Polen. Nach der Siegerehrung verlieren sie ganz offensichtlich keine Zeit, die ersten Korken knallen zu lassen. Dies belegt nur wenig später der amüsante Auftritt der Mannschaft im ZDF-Fernsehstudio.

Im Interview mit Moderator Rudi Cerne ist die Stimmung unter der vollzählig angetretenen Truppe inklusive Trainer und Betreuer sichtlich heiter. Cerne fragt gleich zu Beginn in weiser Voraussicht auf das, was folgt: "Uwe Gensheimer, können wir noch reden? Sie sind schon lange unterwegs, haben schon gut getankt, oder?" Hier geht's zur mobilen Version des Videos

Olympia: "Mit Medaille hast du alles richtig gemacht"

"Wir mussten bis 17 Uhr durchhalten und das haben wir geschafft", antwortet und sorgt mit seiner Antwort für Gelächter unter den Kollegen: "Danach ist Freilaufen!" Überhaupt wird in dem knapp zehnminütigen Gespräch viel gelacht - zum Beispiel über Keeper Andreas Wolff, der bereits Mühe hat, eine Phrase wie "Wenn du mit einer Medaille nach Hause kommst, hast du alles richtig gemacht" unfallfrei zu formulieren.

Oder über Finn Lemke, der ein Kettenschloss um den Hals trägt: "Ich bin heute der Sklave von Oliver Roggisch", erklärt er die Anweisung des Team-Managers: "Ich muss alles machen, was er sagt. Und er hat gesagt, meine einzige Aufgabe ist zu feiern und keine Kommentare abzugeben.

Deutsches Haus: "Vielleicht gibt es noch Restbestände"

Den größten Lacher verbucht aber Rechtsaußen Tobias Reichmann, als er sagt: "Wir sind hier mit Ambi- ... Ambinationen hingereist." Seine Mitspieler kriegen sich über den Versprecher kaum ein. Nur über die kleinen Stofftukane, die ihnen am Ende gereicht werden, freuen sie sich noch ein bisschen mehr. Auf die Pläne für den Rest des Abends angesprochen, antwortet Gensheimer noch: "Uns wurde gesagt, dass das Deutsche Haus schon geschlossen ist, aber vielleicht gibt es noch Restbestände." Sie werden sicher fündig geworden sein.

tim
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