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Eishockey: Siege für Freezers und Ice Tigers

Mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung haben die Hamburg Freezers einen wichtigen Schritt zur direkten Qualifikation für die Playoffs getan. Im Parallelspiel musste sich der EHC München mit einem Punkt bei den Nürnberg Ice Tigers zufrieden geben.

Die Hamburg Freezers haben nach einem glücklichen 2:1-Auswärtserfolg nach Verlängerung in Köln weiter gute Chancen sich direkt für die Playoffs zu qualifizieren, anders die Haie. Im zweiten Spiel kamen die Nürnberg Ice Tigers zu einem 3:2 gegen den EHC München, ebenfalls nach Verlängerung.  

Die 8.841 Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena mussten sich in einer chancenreichen Partie bis zum Schlussabschnitt gedulden, ehe die ersten Treffer fielen. Die Begegnung geriet zu einem Fernduell der beiden Goalies, Danny aus den Birken auf Kölner Seite und John Curry bei den Freezers.

Schütz bricht den Bann

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge standen die Gastgeber dabei schon gehörig unter Druck. Zwar hat Köln auch nach der Partie noch zwei Nachholspiele auszutragen, doch der Rückstand auf Platz 10 und die Roosters beträgt auch schon drei Punkte. Köln war in der 42. Minute nach Vorarbeit von Felix Schütz in Führung gegangen. Kurz vor dem Ende gelang den Gästen nach einem Break über Thomas Dolak der Ausgleich durch Garrett Festerling (55.). Letztendlich rächte sich so, dass die Haie ein deutliches Chancenübergewicht nicht in Treffer ummünzen konnte.

Die Entscheidung fiel in der letzten Minute der Verlängerung durch Rob Collins, der mit seinem Abstauber nach eigener Vorarbeit den Hamburgern den dritten Sieg in Folge bescherte und damit den sechsten Tabellenplatz festigen konnte.

München mit spätem Punkt

Im vierten Aufeinandertreffen zwischen den Nürnberg Ice Tigers und dem EHC München holten die Franken in der Verlängerung den ersten Sieg gegen die Landeshauptstädter. Dabei war den Ice Tigers, die mit 16 Punkten Rückstand auf Platz praktisch keine Chance mehr haben in dieser Saison noch in die Preplayoffs einzuziehen, von Anfang an anzusehen, dass es für die Mannschaft um nichts mehr geht. Relativ unbeschwert und konzentriert präsentierte sich das Team von Peter Draisaitl und konnte nach einem Abstauber von Sven Butenschön (5.), der einen Schuss von Simon Fischhaber recycelte, früh in Führung gehen.

München kam im ersten Drittel nicht in die Partie und hatte Glück, nicht noch mehr Gegentreffer in dieser Phase zu kassieren. In der 27. Minute konnten die Franken nachlegen. Ein gut herausgespielter Überzahltreffer von Jame Pollock sorgt für das 2:0, mit einem Querpass durch den Slot von Chris Collins erstklassig aufgelegt. Ein Treffer von Jason Ulmer (32.), ebenfalls in Überzahl brachte dem EHC den Anschlusstreffer.

Und nach dem Treffer von der Blauen Linie durch Jens Olsson (53.) zum 2:2 musste auch diese Begegnung in die Verlängerung gehen. Die dauerte allerdings nur 18 Sekunden. Per Abstauber beendete Shane Joseph das Spiel und besiegelte für den EHC eine bittere Niederlage, die im Rennen um einen Preplayoffplatz noch entscheidend werden könnte.

sportal.de / sportal

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