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Golf: Stricker gewinnt Tournament of Champions auf Hawaii

Im letzten Herbst konnte Steve Stricker seinen Arm kaum bewegen und grübelte, wie es weitergehen soll. Doch das ist längst Geschichte. Der nach Meinung eines Kollegen "am meisten unterschätzte Spieler der Welt" erwischte einen Traumstart in diese Saison und wird mit zunehmendem Alter immer besser.

Je älter er wird, desto erfolgreicher spielt Steve Stricker. Zwölf Turniere hat der 44-Jährige gewonnen, allein neun davon nach seinem 40. Geburtstag. Daran war vor wenigen Wochen noch nicht zu denken, als er seinen Arm kaum noch bewegen konnte.

Die Ursache dafür wurde erst nach einigen Arztbesuchen im Bereich der Nackenwirbel entdeckt. Mit physikalischer Therapie und Cortisonspritzen wurden die Schmerzen erfolgreich behandelt, inzwischen fühle er sich wieder „großartig“.

Für seinen Erfolg beim Tournament of Champions zum Saisonauftakt auf Hawaii musste er allerdings hart kämpften, denn Erfahrung allein reichte nicht aus, eine deutliche Führung souverän über die Runden zu bringen.

Stricker verspielt seinen Vorsprung

Fünf Schläge Vorsprung hatte der Amerikaner mit auf die letzten 18 Löcher genommen, doch davon war zwischenzeitlich nicht mehr viel übrig geblieben. Seine drei Verfolger Martin Lairs, Webb Simpson und Titelverteidiger Jonathan Byrd waren im Verlauf der ersten acht Löcher zwischenzeitlich allesamt bis auf einen Schlag herangekommen. "Das ist die Natur unseres Spiels. Ich habe das schon häufiger erlebt, dass es wieder eng wird. Man muss Leistung zeigen, um es zu Ende zu bringen", erklärte Stricker bei pgatour.com.

Und genau das tat er. Ein versenkter Putt aus gut 7,5 Metern an der Acht brachte die Wende, ein weiteres Birdie an der Neun bescherte ihm wieder eine beruhigende Führung von drei Schlägen, die er dann ungefährdet ins Clubhaus brachte.

Mit einem Tagesergebnis von 69 Schlägen verwies er Martin Laird auf den zweiten Platz – der Schotte lag drei Schläge zurück. "Ich denke, er ist der am meisten unterschätzte Spieler der Welt", lobte Martin Laird seinen Rivalen bei pgatour.com. Webb Simpson und Jonathan Byrd belegten gemeinsam den dritten Platz.

sportal.de / sportal
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