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Handball THW Kiel und der HSV Hamburg feiern Heimsiege


HBW Balingen-Weilstetten ist beim Auswärtsspiel gegen den THW Kiel mächtig unter die Räder gekommen. Die Gäste verloren mit 21:35 und hatten dem Spitzenreiter zu keiner Zeit etwas entgegen zu setzen. Auch der HSV Handball gewann seine Partie und bleibt auf Champions League-Kurs.

Der HSV Handball bleibt in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs. Die Mannschaft von Interimscoach Jens Häusler feierte einen ungefährdeten 32:27 (16:11)-Erfolg gegen den Bergischen HC.

Der deutsche Meister, bei dem bis auf die verletzten Renato Vugrinec (Innenbandanriss) und Oscar Carlén (Kreuzbandriss) alle Profis im Kader standen, bleibt Tabellendritter. Bester HSV-Werfer war Igor Vori (7). Bei den Gästen traf Alexander Oelze (6/6) am häufigsten.

Vor 9193 Zuschauern in der O2 World zeigten die Norddeutschen von Beginn an eine engagierte Leistung gegen die anfangs überforderten Gäste. In der neunten Spielminute führte der HSV bereits mit 7:0. Angesichts des klaren Spielstandes agierte das Team dann bis zur Pause in einigen Situationen jedoch zu lässig und vergab eine noch deutlichere Führung.

Mit dem Treffer von Vori zum 22:14 in der 40. Minute aber war die Partie praktisch entschieden. In der Schlussphase versäumten es die Hamburger indes erneut, ihre Überlegenheit zu mehr Treffern zu nutzen.

Kiel siegt souverän

Besser machte es der THW Kiel, der HBW Balingen-Weilstetten mit 35:21 aus der Halle warf. Die Gäste hatten dabei nur bis zur fünften Minute Anteile am Spiel, danach kamen die Zebras ins Rollen. Über 5:3 zogen die Hausherren auf 11:4 (14.) davon und zur Halbzeit führte Kiel deutlich mit 19:8.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren die Lust am Torewerfen nicht verloren und ließen die Gäste, die ob eines Staus mit Verspätung angereist waren, zu keiner Phase ins Spiel finden. Für Kiel war es der 23. Sieg im 23. Spiel und Filip Jicha war mit neun Toren erfolgreichster Werfer.

Großwallstadt verpasst Heimerfolg

Der TV Großwallstadt hat im Kampf gegen den Abstieg einen Befreiungsschlag verpasst. Der TVG verlor mit 26:31 (13:16) gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Die SG Flensburg-Handewitt ist dagegen an einer Blamage vorbeigeschrammt. Die Norddeutschen drehten bei der HSG Wetzlar in den letzten sechs Minuten noch das Spiel, obwohl Tobias Karlsson in der 56. Minute nach der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Am Ende behielt das Team von Ljubomir Vranjes mit 26:24 (14:15) die Oberhand.

Gummersbach landet Überraschungserfolg

Eine Überraschung landete Europapokalsieger VfL Gummersbach mit dem 34:32 (18:15)-Auswärtssieg beim TBV Lemgo. Kentin Mahé mit acht und Vedran Zrnic mit sieben Treffern hatten den größten Anteil beim VfL-Sieg.

Der SC Magdeburg untermauerte mit dem 32:25 (17:12)-Sieg gegen den TV Hüttenberg seine Ambitionen auf einen Europapokalplatz. Jedoch bleiben die Elbestädter als Sechster in der Tabelle hinter den Rhein-Neckar Löwen, die mit dem 35:28 (21:17) bei MT Melsungen keine Mühe hatten. Frisch Auf Göppingen gewann gegen Schlusslicht Eintracht Hildesheim standesgemäß mit 32:25 (19:12).

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