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Hahnenkamm-Rennen Jansrud triumphiert auf der Streif


Der Nebel sorgte beim Jubiläumsrennen auf der Streif für eine verkürzte Strecke, dennoch war der Sieger überglücklich: Der Norweger Kjetil Jansrud war auf der Speedstrecke am schnellsten im Ziel.

Der norwegische Skirennfahrer Kjetil Jansrud hat zum ersten Mal in seiner Karriere die legendäre Weltcup-Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gewonnen. Bei dem wegen Nebels um die Hälfte verkürzten Rennens mit Start am Seidlalm-Sprung setzte sich der 29-Jährige am Samstag hauchdünn vor dem Italiener Dominik Paris durch. Dem Super-G-Sieger vom Vortag fehlten nur zwei Hundertstelsekunden auf Jansrud, der den achten Weltcupsieg seiner Laufbahn bejubelte. 2013 war er bei der Kitzbühel-Schussfahrt Siebter und 2014 Neunter geworden. Als Dritter schaffte es der Franzose Guillermo Fayed aufs Podest.

Andreas Sander (16.) und Klaus Brandner (18.) verpassten jeweils knapp die halbe Norm für die in einer Woche beginnenden Weltmeisterschaften in den USA. Josef Ferstl, der die interne Vorgabe des Deutschen Skiverbandes bereits erfüllt hat, sammelte als 37. von 44 gewerteten Fahrern dagegen in Kitzbühel keine Weltcup-Punkte.

"Ich wollte zeigen, dass ich es kann, leider passiert mir der Fehler", sagte Ferstl, der die witterungsbedingte Streckenverkürzung mit gemischten Gefühlen aufnahm. "Sehr schade, dass man nicht mal die Hälfte gefahren ist, aber da kann man nichts machen. Gott sei Dank wurde überhaupt gefahren", kommentierte er im ZDF.

tis/DPA DPA

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