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Klitschkos Wunden: Neues vom Schönheitschirurgen

Ob 'Dr. Eisenfaust' Klitschko die Ratschläge von 'Dr. Unentschlossen' Hicks wohl ernst nimmt? Gestern noch riet der Schönheitschirurg zu einer sechsmonatigen Pause für den Boxer, heute reichen schon drei Monate aus. Ob und wann eines Rematches sind aber weiter unklar.

Profiboxer Vitali Klitschko kann schon nach einem Vierteljahr wieder in den Boxring zurückkehren. "Die Wunden heilen extrem schnell. 60 Tage sollten sie mit nichts in Berührung kommen. In drei Monaten könnte er dann wieder boxen", erklärte Schönheitschirurg Pearlman Hicks am Mittwoch in Los Angeles nach dem Ziehen der Fäden aus den fünf Risswunden, die er mit 60 Stichen genäht hatte. Am Vortag hatte Hicks noch dafür plädiert, dass der Schwergewichtler aus dem Hamburger Universum Boxstall "am besten sechs Monate warten soll, bis er mit dem Boxen wieder beginnt. Dann wäre sicher, dass alles perfekt ausgeheilt ist", sagte der Mediziner.

Die Verletzungen am linken Augenlid, Augenbraue, Jochbein und Lippe hatte sich Klitschko vorigen Samstag in Los Angeles im umstritten verlorenen Weltmeisterschaftskampf gegen den britischen WBC-Titelverteidiger Lennox Lewis zugezogen. Das denkwürdige Duell war nach der sechsten Runde wegen Verletzung abgebrochen und Lewis zum technischen K.o.-Sieger erklärt worden. Klitschko hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch auf allen drei Punktzetteln mit 58:56 vorn gelegen. Ob und wann es ein Rematch geben wird, ist ungewiss.

DPA

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