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Boxen in Las Vegas Arthur Abraham kriegt auf die Mütze


Arthur Abraham hatte sich seinen ersten Kampf in Las Vegas sicher anders vorgestellt. Eigentlich wollte er sich für weitere US-Auftritte empfehlen. Doch dann boxte er zu defensiv. Und hatte kaum eine Chance gegen den Mexikaner Ramirez.

Box-Profi Arthur Abraham hat seinen Weltmeisterschafts-Titel im Supermittelgewicht nach WBO-Version verloren. Der Wahl-Berliner unterlag am Samstag in der berühmten MGM Garden-Arena von Las Vegas dem Mexikaner Gilberto Ramirez einstimmig nach Punkten. Für Abraham war es im 49. Kampf seiner Karriere die fünfte Niederlage. Sein Kontrahent hingegen stieg auch nach dem 34. Duell als Sieger aus dem Ring.

Abraham boxte gegen den zwölf Jahre jüngeren Herausforderer viel zu defensiv, verließ sich fast ausschließlich auf seine Doppeldeckung und setzte kaum offensive Akzente. Er wollte sich ursprünglich mit seinem ersten Kampf in Las Vegas für weitere Auftritte in Amerika empfehlen. Nach der Niederlage scheint die Laufbahn des 36-Jährigen jedoch ihrem Ende entgegenzugehen.

Pacquiao gewinnt seinen wohl letzten Kampf

Manny Pacquiao hat unterdessen den vermeintlich letzten Kampf seiner Karriere gewonnen. Der 37 Jahre alte Boxer von den Philippinen setzte sich im Weltergewichts-Duell in Las Vegas einstimmig nach Punkten gegen den Amerikaner Timothy Bradley durch. Für Pacquiao war es im dritten Aufeinandertreffen mit dem fünf Jahre jüngeren Bradley der zweite Erfolg.

In einem unterhaltsamen Kampf lieferten sich beide Boxer einen offenen Schlagabtausch. Pacquiao hatte leichte Vorteile und schickte Bradley in der siebten und neunten Runde nach Kombinations-Treffern am Kopf jeweils zu Boden.

In seinem 66. Kampf feierte er seinen 58. Sieg. Im Vorfeld hatte Pacquiao angekündigt, dass es sein letzter Fight sein werde und er sich künftig mehr um seine politische Karriere in der Heimat kümmern wolle. 

feh DPA

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