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NBA: Zweiter Sieg für die Clippers gegen die Lakers

Zumindest in der Vorbereitung auf die NBA-Saison haben die Clippers die Rangordnung in Los Angeles auf den Kopf gestellt. Nach der Verpflichtung von Superstar Chris Paul gewannen sie auch das zweite Preseason-Game gegen die Lakers.

Die Los Angeles Clippers waren stets der kleine Nachbar der Lakers, doch dieses Kräfteverhältnis könnte sich in dieser Saison ändern. Möglich wird das durch die Verpflichtung von Spielmacher Chris Paul, den auch die Lakers nur zu gerne von den New Orleans Hornets nach Los Angeles geholt hätten. Doch diesen Deal verhinderte die Liga und so bekamen die Clippers den Zuschlag.

Die Katerstimmung bei den Lakers, allen voran bei Superstar Kobe Bryant, verschlimmerte sich zusätzlich durch den Abgang von Lamar Odom zu den Dallas Mavericks. Spekuliert wird immer noch mit einer Verpflichtung von Dwight Howard von Orlando Magic, doch auch da ist den Lakers der Durchbruch bisher nicht gelungen – eine geordnete Vorbereitung auf die Saison sieht definitiv anders aus.

Vor diesem Hintergrund bekamen die beiden Vorbereitungsspiele zwischen den beiden Lokalrivalen eine ganz neue Bedeutung. Es passte ins Bild, dass die "kleinen" Clippers beide Duelle für sich entschieden und mit großem Selbstbewusstsein in die Spielzeit gehen.

Kobe Bryant erleidet Bänderriss 

Zu allem Überfluss verletzte sich bei den Lakers auch noch Kobe Bryant am Handgelenk und muss nach einem Bänderriss um seinen Einsatz beim Auftakt bangen. Das zweite Spiel gegen die Clippers verpasste er schon mal und musste von draußen mit ansehen, wie sein Team mit 108:103 verlor.

Überragender Mann auf dem Parkett war Blake Griffin, der in Zukunft wohl am meisten von den Anspielen von Chris Paul profitieren wird und ein spektakuläres Duo mit dem Neuzugang bilden soll. Die 30 Punkte des Jungstars waren schon mal eine deutliche Ansage, allein neun Zähler erzielte er in den letzten fünf Minuten. Paul zeigte mit zehn Assists, wofür man ihn geholt hat, allein mit dem eigenen Abschluss klappte es noch nicht so gut, sieben Punkte waren ein Wert mit viel Luft nach oben.

Bei den Lakers überzeugte vor allem Andrew Bynum. Der Center steuerte 26 Punkte und elf Rebounds bei, seine Bilanz aus beiden Partien ist mit 41 Zählern und 23 Rebounds hervorragend. Um so ärgerlicher, dass die Lakers in den ersten fünf Saisonspielen ohne ihren Center auskommen müssen. Bynum brummt noch eine Strafe aus der vergangenen Saison ab.

sportal.de / sportal

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