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NHL: KIngs gewinnen Jubiläumsspiel von Murray - Predators verlieren 1000. Partie

Terry Murray von den Los Angeles Kings und Barry Trotz von den Nashville Predators feierten auf unterschiedliche Weise ihr 1000. NHL-Spiel: Die Kalifornier bescherten ihrem Coach einen Sieg gegen die Minnesota Wild, während die Predators nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens unterlagen.

Besser kann ein Jubiläumsspiel nicht laufen: Beim 5:2 seiner Los Angeles Kings gegen die Minnesota Wild stand Terry Murray zum 1000. Mal an der Seitenbande und durfte sich dabei über den Sieg im heimischen Staples Center freuen.

Colin Fraser hatte früh (2:49 Minuten) mit seinem ersten Kings-Tor für die Führung der Gastgeber gesorgt, die erst im zweiten Drittel so richtig aufdrehten und diesen Abschnitt mit vier Toren von Alec Martinez (22:00), Dustin Brown (26:49), Simon Gagne (31:49) und Matt Greene (34:13) erfolgreich gestalteten. Die Gegentore von Cal Clutterbuck (40:49) und Darroll Powe (52:23) waren am Ende nur Ergebniskosmetik bei Murrays Jubiläum.

"Es hat sich nicht anders angefühlt als sonst", zeigte sich Murray, der vor den Kings bereits die Washington Capitals, Florida Panthers und Philadelphia Flyers trainiert hatte, gegenüber espn.com wenig beeindruckt von der eigenen Bestmarke. "Was ich an diesem Meilenstein besonders mag, ist dass wir gewonnen haben."

Predators zu erschöpft zum feiern

Die Nashville Predators verpassten es, im Gegensatz zu den Kings, ihrem Coach zum selben Anlass ein Jubiläumsgeschenk zu machen und zeitgleich das 1000. NHL-Spiel in der Teamgeschichte siegreich zu gestalten. Sie verloren mit 1:2 nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens. David Desharnais (13:49) hatte die Kanadier dabei in Führung gebracht, Shea Weber in Unterzahl jedoch ausgleichen können (23:20). Max Pacioretty (62:31) sorgte jedoch für den Auswärtssieg der Canadiens und ein misslungenes Jubiläum.

Beim allerersten Spiel des Teams am 10. Oktober 1998 hatte Trotz zum ersten Mal an der Predators-Bande gestanden und diesen Platz seitdem nicht mehr verlassen. Diese Marke schien das Team an diesem Tag nach einer langen fünf Spiele dauernden Auswärtsreise nicht beflügelt: „Es lief nicht am Anfang, erst im zweiten und dritten Drittel kamen wir in Fahrt“, resümierte Trotz gegenüber der Washington Post. Das Jubiläum sei aber nicht schuld gewesen: „Wir waren etwas lethargisch.“

Serie der Bruins hält

Auch die Buffalo Sabres haben die derzeitige Erfolgsserie der amtierenden Champions aus Boston nicht stoppen können. Die Bruins setzten sich im heimischen TD Garden mit 6:2 durch. Herausragender Akteur bei den Gastgebern war einmal mehr Tyler Seguin, der zwei Treffer (33:29 Minuten/47:11) selbst erzielte und für Brad Marchand auflegte (49:52).

Außerdem trafen Rich Peverley (27:40), Nathan Horton (33:45) und Chris Kelly (45:28). Thomas Vanek hatte die Sabres im ersten Drittel in Führung gebracht (5:38), doch nach sechs Treffern der Bruins war Marc-Andre Gragnanis zweites Tor für Buffalo (53:20), bei dem Christian Ehrhoff assistierte, am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

sportal.de / sportal

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