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0:0 gegen Wolfsburg: Mainz 05 bleibt der Liga erhalten

Langweiler zu Beginn des 32. Spieltags der Bundesliga: Beim 0:0 zwischen Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg war zu spüren, dass es nicht mehr um allzu viel ging. Mainz 05 dürfte den Klassenerhalt nun sicher haben.

Im Jubiläumsspiel von Trainer Thomas Tuchel hat der FSV Mainz 05 den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga gesichert. Nach dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg haben die Mainzer mit 38 Punkten nun neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz und dazu die deutlich bessere Tordifferenz als die Konkurrenten im Tabellenkeller. Für die Niedersachsen war das tor- und trostlose Remis nach zuletzt drei Niederlagen zu wenig im Kampf um die Europa-League-Plätze.

Im 100. Spiel unter Tuchel bestimmten die Mainzer vor 31.069 Zuschauern in der nicht ausverkauften Coface-Arena die Partie, blieben in ihren Offensivaktionen aber ebenso glücklos wie die insgesamt enttäuschenden Wolfsburger. Dabei ging es für beide Mannschaften im letzten Freitagabendspiel dieser Bundesliga-Saison eigentlich noch um einiges: Mainzer Mission Klassenverbleib gegen Wolfsburger vorsichtige Europa-League-Hoffnungen, hieß es. Doch in Wahrheit war bald zu spüren, dass die Mainzer kaum noch in Gefahr geraten können und die Wolfsburger im Grunde keine realistische Chance mehr auf Europa hatten.

Engagement, aber wenig Esprit

Dennoch starteten beide Teams in die Partie engagiert. Die Mainzer Mohamed Zidan (5.) und Jan Kirchhoff (12.) und auf der anderen Seite Mario Mandzukic (13.) per Kopf hatten die ersten Möglichkeiten. "Wir wollen natürlich in Mainz gewinnen, sonst müssen wir über die Europa League nicht sprechen", hatte Wolfsburgs Trainermanager Felix Magath noch kurz vor dem Anpfiff gesagt. Dabei musste er auf Angreifer Patrick Helmes verzichten, der sich im Abschlusstraining eine Bauchmuskelverletzung zugezogen hatte.

20 Minuten bestimmten die Mainzer das Spiel, dann wurde Wolfsburg stärker - offensiv überzeugend waren die Darbietungen beider Teams aber nicht. Fast schon kläglich vergab Zidan kurz vor der Pause die mögliche Führung. "Das ist eine sehr schwere Aufgabe heute", kommentierte der Mainzer Vereinspräsident Harald Strutz zur Pause im TV-Sender Sky die Bemühungen der Profis auf dem Rasen.

Tuchels 100. Spiel als Mainzer Trainer

Wesentlich erfreulicher war die Aufgabe vor dem Anpfiff gewesen, als er Trainer Tuchel ein Trikot mit der Nummer 100 und der Aufschrift "Danke Thomas" überreichte. Der 38-Jährige saß beim Auftakt des 32. Spieltages gegen den VfL Wolfsburg zum 100. Mal als verantwortlicher Coach auf der Bank der Mainzer. Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte haben sich die Rheinhessen in der Rückrunde allmählich von der Abstiegszone entfernt und machten nun mit dem Remis gegen Wolfsburg den Klassenverbleib praktisch perfekt.

Auch in der Anfangsphase nach dem Wechsel waren die Mainzer wieder die zielstrebigere Elf. Adam Szalai, der angeblich von Wolfsburg umworben ist, hatte das 1:0 auf dem Fuß, schoss aber nach Zuspiel von Zidan direkt in die Arme von Wolfsburgs Schlussmann Diego Benaglio (47.). Bei der ersten gefährlichen Gästeaktion in Hälfte zwei prüfte Alexander Madlung mit einem strammen Freistoß den Mainzer Torwart Christian Wetklo (64.). Ansonsten wollten die Gastgeber den Sieg offenbar mehr als die Magath-Elf. Zidan (75.) und Sami Allagui (78.) hatten weitere Chancen, konnten aber Benaglio nicht überwinden.

dho/DPA / DPA

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