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NHL Pittsburgh Penguins bleiben das beste Team der NHL


Die Pittsburgh Penguins bleiben das beste Team in der NHL und haben sich zu einem 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Montreal Canadiens gequält. Dabei zeigte Kris Letang einen vorbildlichen Einsatz und ließ sich von viel Blut und einer gebrochenen Nase nicht aufhalten. Auch Boston und Chicago fuhren Siege ein.

Die Pittsburgh Penguins haben gegen die Montreal Canadiens gewonnen, mussten dabei aber über die Verlängerung gehen. Am Ende reichte es zu einem 4:3-Erfolg. Mann des Spiels war Kris Letang, der einen Schlag ins Gesicht bekam, mit einem Nasenbeinbruch ausgewechselt wurde und dann in der Verlängerung das Goldene Tor erzielte.

3:14 Minute waren im Bell Centre zu Montreal noch zu spielen, als Letang einen Schlag von Max Pacioretty abbekam, der ein Knacken in der Nase und Blut auf dem Visier zur Folge hatte. Der 24-Jährige, der in Montreal geboren wurde, musste vom Eis und kam erst in der Verlängerung wieder zurück.

Blitzstart der Penguins

Evgeni Malkin hatte zu Beginn des Matches für einen Blitzstart der Gäste gesorgt und die Penguins nach 21 Sekunden mit 1:0 in Führung geschossen. Sidney Crosby hatte Chris Kunitz zuvor bedient. Allerdings schlugen die Kanadier zurück und Travis Moen egalisierte nach schöner Einzelleistung keine 90 Sekunden später.

Max Pacioretty (7:37) und Erik Cole (21:09) bauten den Vorsprung für die Gastgeber sogar auf 3:1 aus, doch diesmal waren es die Penguins, die zu einer Aufholjagd ansetzten. Pascal Dupuis (36:40) und Jordan Staal (45:30) mit seinem zwölften Treffer glichen aus und somit ging es in die Verlängerung, in der Letang nach 2:09 Minuten zur Entscheidung traf.

"Man braucht eine Menge Mumm“, zeigte sich Crosby bei espn.com beeindruckt. "Wir sind in erste Linie natürlich froh, dass er o.k. Ist. Für ihn ist so eine Rückkehr dann natürlich großartig.“ Letang, der sich sehr über die Entschuldigung von Pacioretty, der übrigens keine Strafe bekam, freute, erklärte: "Sie waren sichtlich glücklich, als ich wieder mitmachen konnte. Aber viel gab es nicht zu sagen, nur, dass ich ein Tor machen sollte.“

Siege für Phoenix und Chicago

Die Phoenix Coyotes haben indes das Spitzenspiel in der Pacific Division gegen die Dallas Stars gewonnen und in der Jobing.com Arena einen 3:0-Sieg eingefahren. Dabei war die gute Defense der siegbringende Faktor, Goalie Mike Smith verbuchte zudem 26 Saves und feierte das zweite Shutout in dieser Spielzeit. "Meine Vorderleute waren großartig“, erklärte er bei espn. "Sie haben gut verteidigt und mir die Sicht freigehalten. Darauf kommt es im Eishockey an.“

Die Chicago Blackhawks haben ihren 14. Saisonsieg eingefahren und die Los Angeles Kings im Staples Center mit 2:1 geschlagen. Jonathan Toews erzielte den entscheidenden Treffer im zweiten Drittel, nachdem er den Faceoff – eine Spezialität von ihm - gewonnen hatte. "Man will den Puck immer direkt haben und nicht erst auf die Jagd gehen, gerade, wenn man gegen spielstarke Teams wie L.A. Spielt“, so Toews. "Es macht einen großen Unterschied, wenn man den Puck sofort bekommt. Aber es war keine leichte Aufgabe heute gegen Mike Richards.“

Zweite Pleite für die Panthers

Die Florida Panthers haben derweil das Southeast Division-Duell gegen die Tampa Bay Lightning klar mir 1:5 verloren und unterlagen damit auch im zweiten Spiel innerhalb von zwei Tagen. Steven Stamkos erzielte zwei Tore und lieferte einen Assist, während Mathieu Garon auf 24 Saves kam und gerade im ersten Drittel vier Versuche von Sean Bergenheim entschärfte.

Die Boston Bruins bleiben die Nummer eins in der Northeast Division und feierten einen 4:2-Sieg in eigener Halle gegen die New Jersey Devils. Dabei führten die Gäste Mitte des ersten Viertels bereits mit 2:0. Allerdings vernagelte Keeper Tim Thomas danach seinen Kasten und kam auf 40 Saves, zudem kam die Offense der Bruins langsam in Schwung und Chris Kelly traf dabei doppelt.

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