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TENNIS: Comeback: Boris bei den Tennis-Opis

Schon in zweieinhalb Monaten will der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker sein Racket wieder in die Hand nehmen.

Boris Becker bereitet sein Comeback als Tennisspieler vor. Schon in zweieinhalb Monaten will der dreimalige Wimbledonsieger sein Racket wieder in die Hand nehmen. Aber nicht ihm Rahmen der ATP-Tour. Boris wird als sogenannter Senior Profi auf den Center Court zurückkehren. Zwei Jahre nach seinem Abschied auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon startet der 33-Jährige in Graz bei einer Veranstaltung im Rahmen der so genannten Senior-Tour. Das bestätigte Veranstalter Herwig Straka am Donnerstag.

Tennis-Größen

Zu dem Tennis-Revival der Sonderklasse werden ab dem 15. August Ex-Tennis-Größen wie Björn Borg, Mats Wilander, Andres Gomez, Yannick Noah oder Henri Leconte erwartet. Die Attraktion wird aber zweifelsohne Boris Becker sein, der eigentlich nie wieder professionell Tennis spielen wollte - und schon gar nicht bei den Alten Herren.

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Vor kurzem betätigte sich Boris Becker noch als Fußball-Experte:

stern.de: Becker: »Wir gewinnen 2:1«

Boris als Tennis-Opa - geht das gut? Diskutieren Sie im stern.de-Forum.

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Nach Wochen in den Klatschspalten will Becker also wieder in sportlicher Hinsicht für Schlagzeilen sorgen. Doch der Spaß am Tennis und die Sehnsucht nach dem Weißen Sport sind nur die eine Seite der Medaille. »Nur um zu spielen wäre ich nicht zurückgekommen«, betonte er. »Ich möchte mittelfristig eigene Events konzipieren und realisieren, bei denen die Kombination von Sport, Entertainment, Lifestyle und Wirtschaft zu einem Ganzen wird. Graz ist für mich der Einstieg in mein zweites Leben mit und um den Tennissport.«

Seit zwei Wochen Training

Trotz seiner vielfältigen geschäftlichen und gesellschaftlichen Verpflichtungen sei er seit zwei Wochen im Fitness-Training und wolle von Montag an auch mit dem intensiven Schlagtraining beginnen. »Tennis macht mir einfach noch zu viel Spaß«, meinte der Wahl-Münchner. »Die einmalige Chance, Boris Becker und die Stars der Delta-Tour-of-Champions spielen zu sehen, konnten wir uns nicht entgehen lassen«, sagte Straka der österreichischen Nachrichtenagentur APA und begründete damit den finanziellen Kraftakt, das Budget auf fast drei Millionen Mark zu verdoppeln.

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