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Wimbledon: Zu viel Schlüpfer und Hintern - BBC wegen Zeitlupen in der Kritik

Die BBC konzentriere sich bei den Zeitlupen vom Damen-Tennis in Wimbledon zu sehr auf gewisse Körperteile, so ein Vorwurf auf Twitter. Nicht die erste etwas hysterisch wirkende Wimbledon-Kritik aus dem Netz.

Kiki Bertens (.) and Eugenie Bouchard beim Tennis-Spielen in Wimbledon

Einige Zuchauer stören sich daran, dass Tennispielerinnen wie Kiki Bertens (.) und Eugenie Bouchard in Wimbledon zu viel Haut zeigen

Der britische TV-Sender BBC sieht sich einiger Kritik wegen seiner Wimbledon-Berichterstattung ausgesetzt. Bei den Übertragungen der Damenspiele würden sich die Super-Zeitlupen zu sehr gewissen Körperteilen der Frauen widmen, lautet ein Vorwurf auf Twitter. "Einstellungen von Schlüpfern und Hintern" seien die Hauptgründe für einige Wiederholungen, vermuten Nutzer. Insbesondere die Spiele der beiden Tennisspielerinnen Kiki Bertens und Eugenie Bouchard stehen im Mittelpunkt der Kritik.

Bouchard wird von Nike gesponsert. Der Sportartikelhersteller hatte kürzlich einige der Tennis-Kleider zurückgerufen, die mindestens 20 Frauen in Wimbledon trugen, weil diese beim Schlagen zu sehr nach oben rutschen würden. Einige Spielerinnen hatten sich beklagt, dass diese ihr Spiel behindern würden. Zuschauer beschwerten sich zudem via Twitter, dass die Nike-Kleider zu viel Haut zeigten - und eben über die BBC, die dies in ihren Augen all zu deutlich in Szene setzte: 

"Ich glaube, einige Bälle werden nur für die Schlüpfer und Hintern in Zeitlupe gezeigt."

"Brauchten wir wirklich eine Zeitlupen-Nahaufnahme von dem Mädchen im Kleid beim Auf- und Abhüpfen. Ein bisschen mehr Stil!"

"Sie mussten einfach hüpfende Hupen ind Zeitlupe zeigen, nicht wahr?"

"War es nötig BBC, Kiki Bertens Unterwäsche in Zeitlupe zu zeigen? Warum?"

Hysterie im Netz während Wimbledon

Dass die Aufregung rund um Wimbledon auf der Insel zuweilen etwas hysterische Züge annimmt, zeigt aber das Beispiel von BBC-Reporter Andrew Castle. Dieser hatte ein Live-Match von Marcus Willis kommentiert, als dessen hübsche Freundin Jennifer Bate eingeblendet wurde. Darauf sagte Castle: "Schade, dass mein Zahnarzt nicht so aussieht." Mit diesem harmlosen Kompliment zog er in Windeseile den Zorn der Netzgemeinde auf sich und wurde als Sexist beschimpft. Das Ganze ging so weit, dass Castle sich sogar auf Facebook für seine Aussage entschuldigte. Auch dass das vermeintliche Opfer Bate überhaupt kein Problem mit dem Satz hatte, schien die Wüteriche im Netz nicht zu beruhigen. Treffend fasste sie zusammen: "Es ist enttäuschend, dass manche lustige, fröhliche Kommentare als Sexismus verstehen. Ich fand es großartig und fühle mich nicht angegriffen." Viele Unbeteiligte waren da offenbar weniger entspannt.

fin

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