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Covid-19: Supermarkt ändert Öffnungszeiten für "Alltagshelden"

Es sind die Mitarbeiter der "kritischen Infrastruktur", die gerade für uns alles geben. Deshalb hat ein Rewe-Markt für sie die Öffnungszeiten angepasst.

Rewe und Corona

Rewe hat sich während der Corona-Krise eine Maßnahme überlebt, um den "Alltagshelden" entgegenzukommen. 

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Brigitte.de

Ärzte und Ärztinnen, Polizisten und Polizistinnen, Busfahrer und Busfahrerinnen – das sind die Menschen der "kritischen Infrastruktur". Die Menschen, die uns in den Corona-Zeiten an vorderster Front unterstützen. Kurz gesagt: unsere Alltagshelden. Doch gerade für sie bleibt in den Supermärkten oft abends nicht mehr viel übrig. Und genau dieser Misslage will nun ein Rewe-Markt in Berlin-Tegel entgegenwirken. 

Gesonderte Öffnungszeiten für Alltagshelden

Die Mission: neue Öffnungszeiten für die Alltagshelden. Dienstags und donnerstags soll der Markt, der normalerweise von 7 bis 22 Uhr geöffnet hat, morgens von 7 bis 9 Uhr nur für die "kritische Infrastruktur" aufmachen.  Dazu gehören übrigens auch "freiwillige Helfer, die alte und vorerkrankte Menschen aus der Risikogruppe mit Einkäufen unterstützen", wie es auf der Facebook-Seite des Marktes heißt.

Mit den neuen Öffnungszeiten soll gewährleistet werden, dass morgens die Regale noch für die Alltagshelden gefüllt sind. Eine richtige Einlasskontrolle gäbe es aber nicht, sagt der Marktleiter Adrian Powierski im Interview mit "t-online". Er vertraue den Kunden, die zuvor mit Flyern aufmerksam gemacht wurden. Adrian Powierski gehe nicht davon aus, jemand zurückweisen zu müssen.

Es ist eine individuelle Entscheidung

"Je nachdem wie es angenommen wird, erweitern wir das Ganze noch", sagt Powierski. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, den Laden am Abend zu öffnen. "Da müssen wir noch schauen, wie wir beliefert werden können." Übrigens: Dass Adrian Powierski die Ladenzeiten ändern kann, hängt mit der Unternehmensstruktur zusammen. Die einzelnen Märkte werden nämlich von selbstständigen Kaufleuten, wie Adrian, geführt. Die Sonderregelungen sind somit individuelle Entscheidungen. 

Jair Bolsonaro

Für Adrian Powierski ist der Grund für die tolle Aktion simpel: "Wir wollten den Stützen unserer Gesellschaft in der jetzigen Zeit einfach ein Zeichen des Dankes überbringen."

Verwendete Quellen: t-online.de, Facebook


cr / deb
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