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Umstrittenes Gefährt Nutzerzahlen bei E-Scootern steigen wieder – ein Comeback für den Fußgänger-Schreck?

Nutzerzahlen bei E-Scootern steigen wieder
Während des E-Scooter-Hypes im vergangenen Jahr wurde viel über die Roller und ihre Nutzer gestritten
© bortnikau / Getty Images
Die Coronakrise hat dem E-Scooter eine Zwangspause beschert – sicher zur Freude einiger Kritiker. Anbieter sehen nun allerdings einen starken Anstieg der Nutzerzahlen. Auch Pendler sollen die Elektroroller für sich entdecken. 

Nur selten hat man in den vergangenen Monaten E-Scooter durch Städte rollen oder auf Fußwegen herumliegen sehen. Nach dem starken Rückgang der Nutzung während der Coronakrise verzeichnen die Verleiher nun allerdings ein steigendes Interesse bei ihren Kunden. "In den letzten Wochen und Monaten seit der coronabedingten Betriebspause sehen wir ein kontinuierliches Wachstum bei den Nutzerzahlen wie auch bei der Anzahl der Fahrten", sagte Jashar Seyfi, Geschäftsführer von Lime Deutschland, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag).

E-Scooter-Fahrten werden länger

Auch Claus Unterkircher, Geschäftsführer für den deutschsprachigen Raum beim schwedischen Anbieter Voi, bestätigt den Eindruck seines Konkurrenten: "Die Nutzung ist nach Corona stark angestiegen und bewegt sich inzwischen auf sehr viel höheren Levels als vor der Krise und dem Start vor einem Jahr." Ein Sprecher des Anbieters Tier sagte Funke: "Was wir beobachten konnten in den letzten Wochen, ist, dass zudem die einzelnen Fahrten länger geworden sind." Vor allem unter der Woche zwischen 17 und 18 Uhr würde mehr gefahren, "was auch auf eine vermehrte Nutzung der Scooter durch Pendler schließen lässt", so der Sprecher. Nach dem Hype und überbordenden Wachstum des vergangenen Jahres hatten viele Anbieter ihre Dienste in der Coronakrise vorübergehend gestoppt oder zumindest ausgedünnt.

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sve DPA

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