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EU-Parlament: Mehr Verbraucherrechte bei Krediten und Ratenkäufen

Um die Verbraucherrechte bei Finanztransaktionen zu stärken hat das EU-Parlament in erster Lesung erstmals Mindeststandards für Verbraucherkredite festgelegt. Mitgliedstaaten können über diese Mindestanforderungen hinausgehen.

Das Europaparlament will die Rechte von Verbrauchern bei Krediten und Ratenkäufen stärken. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag in Straßburg in erster Lesung einem Bericht zu, in dem EU-weite Mindeststandards für Verbraucherkredite festgelegt werden. Unter anderem sollen Verbraucher künftig bei einem Vertragsabschluss Angaben über den effektiven Jahreszins, Anzahl und Höhe der monatlichen Raten, die Kreditlaufzeit sowie die Gesamtkosten des Kredits erhalten. Die Mitgliedstaaten können über diese Mindeststandards hinausgehen.

Mehr Vergleichsmöglichkeiten

Nach den Worten von Joachim Wuermeling (CSU) werden die Kosten der Kredite durch die harmonisierte Berechnung für den Verbraucher vergleichbar. Er rechne zwar nicht damit, dass Deutsche künftig in großem Umfang Kredite in Lettland nachfragen. Aber etwa im Versand- oder Internethandel könne die Regelung schnell an Bedeutung gewinnen. Der Umfang von Raten- und Dispokrediten in Deutschland betrage 225 Milliarden Euro pro Jahr, etwa 2.800 Euro pro Bundesbürger.

Die Richtlinie gilt für Kredite von mindestens 500 Euro und maximal 100.000 Euro. Sie sieht unter anderem ein 14-tägiges Widerrufsrecht des Kreditvertrages vor. Außerdem sollen Kredite gegen Aufpreis jederzeit zurück bezahlt werden können. Das Parlament schlug gegenüber dem Entwurf der Europäischen Kommission fast 150 Änderungsanträge vor. Wuermeling rechnet nach eigenen Angaben dennoch damit, dass noch in diesem Jahr eine endgültige Einigung mit der Kommission und dem Rat erzielt werden könne. Dann könnte die Richtlinie Ende 2006 in Kraft treten.

DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.