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Rapper im Interview: So verdiente Samy Deluxe seine erste Million

Für Rapper Samy Deluxe kam mit dem Ruhm das Geld. Nur an die Steuern hat er nicht gedacht und "krasse Schulden" angehäuft. Mit "Capital" sprach der Musiker darüber, warum seine Mutti die Buchhaltung macht.

Von Anna-Lena Koopmann

Samy Deluxe

Samy Deluxe lässt seine Buchhaltung inzwischen von seiner Mutter machen

Capital: Herr Deluxe, Sie haben als Kind von telepathischen Superkräften geträumt. Wann haben Sie Ihre musikalische Ader entdeckt?

In der fünften Klasse habe ich meine kulturelle Sozialisierung erlebt. Als ich die Hip-Hop-Kultur entdeckte, war da plötzlich all das, was mir vorher gefehlt hatte: musikalisch, optisch, idealistisch. Ich eignete mir alles an: auflegen, produzieren, rappen, beatboxen …

Für die Musik haben Sie die Schule abgebrochen und sind mit 17 zu Hause raus. Was sagte Ihre Mutter?

Sie hat es akzeptiert. Aber als ich nach meinem Zivildienst Arbeitslosengeld bekam und zu Hause rumhing, sollte ich im Haushalt helfen. Darauf hatte ich keinen Bock, zwei Wochen später zog ich in eine Hip-Hop-WG. Die ganze Hamburger Szene war da versammelt, Jan Delay wohnte gleich nebenan. Der ist auch richtig durchgestartet, wir haben uns alle gegenseitig unterstützt.

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie mit Rappen gutes Geld verdienen?

Als ich 22 war, habe ich über Delays Label mein erstes Dynamite-Deluxe-Album veröffentlicht, ein Riesenerfolg. Nachdem wir jahrelang Demobänder an große Labels verschickt und nur Absagen kassiert hatten, wollten plötzlich alle mit uns arbeiten, und wir bekamen einen Vertrag bei einer großen Plattenfirma. Plötzlich gab es regelmäßige Vorschüsse bis zu 200.000 Euro.

Einer Ihrer Songs heißt „Wer wird Millionär“. Wann waren Sie das?

Anfang 2000 erschienen viele große Summen auf dem Konto. Das war verrückt! Statt durchzudrehen und mir teure Statussymbole zu kaufen, habe ich mir und meiner damaligen Frau eine Eigentumswohnung und schöne Urlaube finanziert.

Danach kam die Superstarphase?

Ich habe eine Zeit lang sehr viel Geld für Schmuck, Klamotten und andere oberflächliche Dinge ausgegeben. Damit bin ich ziemlich auf die Schnauze gefallen, denn ich habe nicht darauf geachtet, dass etwas für die Steuer zurückbleibt. Nachdem ich ein bis zwei Jahre über meine Verhältnisse lebte, hatte ich krasse Schulden angehäuft, die ich lange abzahlen musste.

Stimmt es, dass Ihre Mutter jetzt Ihre Buchhaltung macht?

Das stimmt, sie verwaltet meine Konten und ist die warnende Stimme. Es müsste in der Schule ein Fach geben, das Jugendlichen beibringt, wie man mit Geld umgeht. Ich habe Bücher dazu gelesen. In denen stand, man soll Geld behandeln wie die eigene Familie oder mit Geld reden wie mit einer Blume, damit es wächst. Was für ein Schwachsinn.

In Hamburg haben Sie das Restaurant Gefundenes Fressen eröffnet. Ist das Ihre Anlagestrategie?

Das ist ein Herzensprojekt. Ich möchte mein Umfeld, meine Stadt, mein Land kulturell prägen. In dem Restaurant veranstalten wir Konzerte und Lesungen. Aber ich hoffe natürlich, dass es auch finanziell Früchte trägt.

Was würden Sie nie für Geld tun?

Einen richtigen Job. Die Vorstellung, Vorgesetzte zu haben, die einem sagen dürfen, wann man was wie machen soll, finde ich unerträglich.

Meine erste Million erscheint monatlich in dem Wirtschaftsmagazin Capital. Weitere Folgen: Schiffscontainerhändler Ian KaranFilmproduzentin Regina ZieglerStart-up-Investor Morten LundVaude-Gründer Albrecht von DewitzEx-Manager Jan BredakInvestor Frank ThelenVermögensverwalter Gottfried HellerReiseunternehmerin Jasmin Taylor und Xing-Gründer Lars Hinrichs.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(