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Riester-Rente, Rechnungen, Fristen: Das sind die sieben schlimmsten Fehler bei der Steuererklärung

Die Frist für die Steuererklärung läuft ab - bis zum 31. Mai sollten Sie sich sputen. Eigentlich ist der Schrieb für das Finanzamt kein Hexenwerk. Und doch können sich Fehler einschleichen, die Sie bares Geld kosten können.

Steuererklärung: außergewöhnlichen Belastungen

Bei den außergewöhnlichen Belastungen handelt es sich um Ausgaben, die durch Krankheiten, Behinderung oder auch Unterhaltszahlungen entstehen. Allerdings gibt es eine zumutbare Belastungsgrenze. Nur Kosten, die darüber liegen, können Sie auch absetzen. Wie hoch diese Summe ist, richtet sich nach dem Einkommen. Das ist einer der Gründe, warum Steuerzahler diesen Bereich meist nicht ausfüllen - und auch keine Quittungen (Medikamente, neue Brille, Behandlungen) aufbewahren. Ein großer Fehler: Der Bundesfinanzhof entschied 2017, dass die bisherige Berechnung dieser zumutbaren Belastung falsch sei. Wichtig für Steuerzahler: Alle Belege sammeln und bei der Steuererklärung angeben. Wie hoch der zumutbare Betrag ist, hängt vom Einkommen und der Anzahl der Kinder ab. Das Finanzamt Bayern hat einen Rechner online zur Verfügung gestellt.

Bis zum 31. Mai 2018 sollten Sie Ihre parat haben. Dann läuft die Frist bei den Finanzämtern ab. Aber gerade in Hektik schleichen sich schnell Fehler ein. Wer sich Ärger und Stress ersparen will, sollte sich vorher genau überlegen, welche Kosten er wo anbringt. 

Grob aufgeteilt gibt es drei Gruppen: Alle Kosten, die mit dem Job zu tun haben, Vorsorgeaufwendungen wie Rente, Beiträge zur Pflege- und Krankenversicherung und außergewöhnliche Belastungen, die beispielsweise durch Krankheiten oder Unterhaltszahlungen entstehen.

In unserer Fotostrecke warnen wir vor den sieben gröbsten Schnitzern - und geben auch gleich Tipps, wie Sie sich künftig besser auf die Steuererklärung vorbereiten können. 

Wer noch mehr Tipps und Tricks für seine Steuererklärung 2017 sucht, findet hier Hilfen rund um die Themen Erbschaft und Altersvorsorge. Wer Kosten fürs Kind absetzen will, kann sich hier schlau machen.

kg
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