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Verbraucherpreise: Heizöl und Lebensmittel befeuern Inflation

Das Leben in Deutschland wird immer teurer: Mit 2,1 Prozent ist die Inflationsrate auf dem höchsten Stand seit Oktober 2008. Besonders stark war der Preisanstieg bei Heizöl und Lebensmitteln.

Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen immer schneller. Im Februar sprang die Inflationsrate über die Marke von zwei Prozent auf 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit korrigierten die Statistiker ihre vorläufigen Angaben von Ende Februar, als sie noch eine Teuerung um 2,0 Prozent errechnet hatten. Die Inflation verstärkte sich damit den Angaben zufolge schon den vierten Monat in Folge. Im Januar hatten die Preise 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Höher als im Februar lag die Inflationsrate zuletzt im Oktober 2008: Damals stiegen die Preise kurz vor der Wirtschaftskrise noch kräftig um 2,4 Prozent. Eine deutliche Teuerung war im Februar auch im Vergleich zum Vormonat Januar festzustellen: Innerhalb eines Monats kletterten die Preise der Statistik zufolge um 0,5 Prozent in die Höhe.

Energiekosten treiben die Inflation

Wie bereits in den vergangenen Monaten waren vor allem die Kosten für Energie für den Preisanstieg verantwortlich. Sie stiegen insgesamt um 10,2 Prozent im Vergleich zum Februar 2010. Am stärksten stieg der Preis für leichtes Heizöl (plus 32,0 Prozent). Kraftstoffe waren 11,8 Prozent teurer, wobei vor allem der Preis von Diesel um rund ein Fünftel in die Höhe schoss. Strom und Gas wurden ebenfalls teurer, ihr Preis stieg aber weniger stark.

Ebenfalls stärker als der Durchschnitt stiegen die Preise für Lebensmittel. Sie kosteten im Februar 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich teurer waren laut Statistik Obst (plus 14,7 Prozent) sowie Speiseöle- und –fette, allein der Preis für Butter stieg um 16,1 Prozent.

be/AFP / AFP
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