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Immobilienkauf: Kaum Geld, falsche Jobs und keinen Plan - wie eine Generation zur Miete verdammt wird

Kaufen wollen viele - aber nur die wenigsten jungen Deutschen werde eine eigene Immobilie erwerben. Ihnen fehlt das Geld dazu, sie haben befristete Arbeitsverträge. Und leider auch wenig Ahnung, so eine Studie.

Hauskauf: Immobilien kaufen - ein schwieriger Plan für junge Menschen

Warum es schwer wird für junge Menschen, eine eigene Immobilie zu kaufen.

Getty Images

Das eigene Haus, das ist immer noch ein großer Wunsch vieler junger Menschen im Land. Knapp 70 Prozent hätten gerne ein Haus, so eine repräsentative Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment und dem Immobilienunternehmen ZBI-Gruppe, die 18- bis 40-Jährige befragten. Doch nur wenige wohnen tatsächlich in den eigenen vier Wänden, nämlich 27 Prozent. Dass sie sich eine eigene Immobilie werden leisten können, scheint unwahrscheinlich - denn es fehlt an allen Ecken und Enden.

So gaben 83 Prozent der Befragten an, dass sie nicht über genug Eigenkapital verfügen, berichtet die "FAZ". Zwei Drittel verdienen schlichtweg zu wenig, um eine Immobilie zu finanzieren. Und 44 Prozent haben keinen festen Job ohne Befristung - ein Immobilienkauf ist dann zu unsicher. Aber es gibt noch einen Grund: Die Befragten gaben an, dass sie sich einfach mit dem Immobilienkauf nicht auskennen würden. Mehr als 80 Prozent geben sich höchstens ein "Befriedigend" beim Thema Hauskauf.

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Allerdings zeigt die Studie auch: Es sind gar nicht die Akademiker, die sich ein Haus leisten können - sondern diejenigen mit mittlerem Abschluss. Sie machen nach der Schule eine Lehre und können sich deutlich schneller ein finanzielles Polster als Eigenkapital anhäufen als Menschen, die nach dem Abitur studieren. Und so können sich nur knapp 20 Prozent der Befragten mit hohem Bildungsabschluss über ein Eigenheim freuen. 

Hohe Kaufnebenkosten

Das ist verwunderlich, wenn man den Markt betrachtet: Die deutsche Wirtschaft boomt, die Zahl der Arbeitslosen sinkt - und dennoch reicht es nicht. Ein Grund dafür: Der Immo-Boom in vielen Städten. Zwar sind die Finanzierungen günstig, doch die hohen Preise schrecken viele potentielle Käufer. 

Und: Die hohen Preise lassen auch die Kaufnebenkosten in die Höhe schießen. Minimaler Eigenanteil, Makler, Notar und Grunderwerbsteuer - das kann schnell sehr teuer werden. "Heutzutage benötigt man dafür mindestens 50.000 Euro an Ersparnissen", sagt Wohnungsmarktexperte Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln zur "Welt". "Aber nur etwa 20 Prozent der Mieterhaushalte verfügen über einen solchen Betrag."

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Wohnen zu Miete statt Immo-Kauf

Allerdings hat das Wohnen zur Miete für die junge Generation auch Vorteile, nicht alle wollen selbst ein Eigenheim besitzen. Jeder zweite Befragte gab an, dass er sich mit einem Immobilienkauf nicht überlasten wolle. 44 Prozent wollten flexibel bleiben und sich von einem Haus nicht einschränken lassen. Und: Knapp ein Drittel der Befragten, die derzeit mieten, will keine Abstriche machen bei der Lebensführung, nur um sich eine Immobilie leisten zu können. 

Dieser Artikel erschien erstmals am 3. September 2018

kg
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?