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Intelligente Stromzähler: Überwachen Sie Ihren Verbrauch aufs Kilowatt genau

Intelligente Stromzähler decken auf, wo in Ihrem Haushalt sich Stromfresser eingenistet haben. Ein Blick in die Zukunft des cleveren Energiesparens.

Von Elke Schulze

Zwei Stunden Kochen am Wochenende kosten mich 52 Cent. Fürs Fernsehen wurden mir vergangenen Monat 3,28 Euro abgebucht. Und seit heute früh haben die elektrischen Geräte im Haus für 3,25 Euro Strom verbraucht. Die alte Waschmaschine frisst am meisten: 5,93 Euro pro Monat.

So hätte ich es gern. Eine exakte Abrechnung. Nicht nur vom
Telefonanbieter, auch vom Stromlieferanten. Gibt es nicht?

Doch, zum Beispiel bei Familie Langner in Wuppertal. Im Keller ihres Reihenhäuschens hängt seit vier Monaten ein kleiner gelber Kasten - der intelligente Stromzähler.

Das Gerät registriert auf das Watt genau, wie viel Strom die dreiköpfige Familie gerade verbraucht. Die Daten werden auf den PC von Michael Langner übertragen. Stromfresser haben bei ihm jetzt keine Chance mehr.


Weniger Wasser, weniger Stromverbrauch


Zum Beispiel der elektrische Durchlauferhitzer im Bad. Der Familienvater zeigt stolz, wie er ihn ausgetrickst hat. Erst dreht er in der Dusche das heiße Wasser auf.

Der Stromverbrauch steigt sofort von 500 Watt auf 20,76 Kilowatt.

Allein der Strom fürs Duschen kostete im Monat rund 33 Euro.

Nun schaltet Michael Langner seine neue Energiespararmatur dazwischen, die weniger Wasser durch den Duschkopf lässt. Sofort sinkt der Stromverbrauch um 6,5 Kilowatt. "Allein dadurch sparen wir künftig rund 120 Euro im Jahr. Erst wenn man mit eigenen Augen am PC sieht, wie der Strom durchrauscht, fängt man an, sich Gedanken übers Energiesparen zu machen", sagt Langner.



Intelligente Zähler - auch Smart-Meter genannt -

werden von den großen Stromversorgern noch nicht serienmäßig angeboten. Bis 2020 sollen nach dem Willen der EU 80 Prozent aller Haushalte mit solchen Zählern ausgestattet sein. In Neubauten und sanierten Häusern ist der Einbau daher seit 2010 Pflicht. Zudem müssen alle Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 6000 Kilowatt und mehr nachgerüstet werden.



Bei Familie Langner hat der Zähler viel verändert. Eine neue Geschirrspülmaschine wurde gekauft - die alte verbrauchte zu viel. Die Halogenstrahler im Flur wurden durch Energiesparlampen ersetzt. In Wohn- und Arbeitszimmer unterbinden abschaltbare Steckerleisten den teuren Standby-Betrieb der Geräte.



Günstigere "Nachttarife"


Außerdem nutzt Familie Langner jetzt einen besonderen Spartarif. Nach acht Uhr abends und sonntags kostet die Kilowattstunde einen Cent (5,5 Prozent) weniger. Würden zum Beispiel Wasch- und Geschirrspülmaschine nur zur billigeren Zeit laufen, könnten sie ihre Rechnung noch ein bisschen drücken. Vielleicht nur um ein paar Euro im Jahr.

Aber hier beginnt die Zukunft des Energiesparens. Millionen Haushalte könnten helfen, den Stromverbrauch zu nivellieren und die Produktion insgesamt zu drosseln.
Spitzenlaststrom zu erzeugen, der tagsüber benötigt wird, ist
teuer. Nachts wird weniger gebraucht, der Strom wird billiger
verkauft. Künftige Smart-Meter werden dereinst die Waschmaschine
nur anstellen, wenn günstiger Strom aus der Dose kommt. Doch
schon die heute vorhandene Technik hilft sparen. "Mit der Verwendung
von intelligenten Zählern kann der Stromverbrauch privater Haushalte um fünf bis zehn Prozent sinken", sagt Keith Redfearn, Manager von GE Energy.

Und wie sieht die Rechnung bei Langners aus? Die Energiesparmaßnahmen senken die Stromrechnung der Familie um 180 Euro pro Jahr. Allerdings kostet der Stromzähler einmalig 79 Euro. Und jeden Monat wird eine Gebühr von 6,98 Euro fällig. Unterm Strich spart Familie Langner ab dem ersten Tag Strom aber erst nach knapp einem Jahr auch richtig Geld.

Mehr zu den Vor- und Nachteilen intelligenter Stromzähler erfahren Sie hier.

Von Elke Schulze / Stern (print)
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?