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Fördermittel für Immobilienbesitzer: So hilft der Staat beim Energiesparen

Immobilienbesitzer, die ins Energiesparen investieren, profitieren dank staatlicher Förderprogramme gleich doppelt: Dafür hält der Bund Milliarden bereit. Was Sie dafür tun müssen.

Von Elke Schulze

Das Wärmebild zeigt: Dieses Haus müsste dringend saniert werden

Das Wärmebild zeigt: Dieses Haus müsste dringend saniert werden

Viele Häuser in Deutschland sind nur unzureichend isoliert: Noch immer entweicht zu viel Energie durch Schlitze in Fenstern und Türen, durch ungedämmte Dächer oder Uralt-Heizanlagen. Dabei war die energetische Sanierung von Immobilien noch nie so einfach und vor allen Dingen so günstig wie jetzt. Denn der Staat stellt den Hausbesitzern Milliarden Euro zur Verfügung, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für CO2-Sanierungen verteilen kann. Die Förderbank des Bundes macht das vorzugsweise über extrem günstige Kreditkonditionen.

Allein im Jahr 2010 vergab die KfW Kredite in einer Gesamthöhe von 8,7 Milliarden Euro für das energetische Bauen oder Sanieren, angestoßen wurde so ein Investitionsvolumen von über 21 Milliarden Euro. "Wir nutzen das Geld, um die Zinsen zu verbilligen", sagt Eske Ennen von der KfW. Und günstiger geht das kaum noch. Die KfW-Zinssätze für energieeffizientes Bauen rangieren zwischen 1,51 und 2,02 Prozent, also deutlich unter der Inflationsrate. Einen Kredit für eine energieeffiziente Sanierung gibt es sogar zum Zinssatz von nur 1,0 Prozent.

Auch Hausbesitzer Frank Mühlhause hatte großes Interesse. Nachdem er den Energieverlust seines neu erworbenen Hauses durch eine Wärmebildkamera mit eigenen Augen gesehen hatte, war ihm klar: "Ich will meine Energiekosten selbst bestimmen." Und in seiner Offenbacher Doppelhaushälfte, Baujahr 1933, steckte großes Einsparpotenzial.

Günstige Darlehen für Energiesparer

Gleich nach dem Einzug begann er, die Heizungsrohre zu dämmen, und baute programmierbare Thermostatventile ein. "Das war nicht teuer und spart sicher 15 Prozent Energie", so der 42-Jährige. Danach musste noch ein Teil der alten Fenster ersetzt werden. Außerdem hatte er sich dazu entschlossen, eine Außenwand zu dämmen und eine Pelletsheizung mit unterstützender Solaranlage einzubauen. Das alles konnte Mühlhause nicht mehr aus seinen Ersparnissen finanzieren.

Die KfW konnte dem Mann aus Hessen helfen. Sie finanzierte die Kosten von rund 27.000 Euro zu schon damals sagenhaft günstigen 1,4 Prozent Zinsen. Und weil er so seinen Energieverbrauch auf Neubaustandard reduzieren konnte, bekam Mühlhause noch einen Zuschuss obendrauf. "Ohne den günstigen Kredit und den Zuschuss hätte ich erst mal Geld angespart, zunächst die Fenster erneuert und später vielleicht die Außenwand gedämmt", sagt der Hausbesitzer.

Wie Mühlhause beschließen immer mehr Immobilieneigentümer, sich von Öl- und Gaspreisen unabhängiger zu machen. Und nicht zuletzt wohnt es sich in einem modernisierten Haus komfortabler als im zugigen Altbau.

Die Förderprogramme der KfW

Derzeit hat die KfW für Häuslebauer das Programm

"Energieeffizient Bauen"

im Angebot. Die Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen ist im Programm

"Energieeffizient Sanieren"

gebündelt. Die Idee dahinter: Je mehr sich eine sanierte Immobilie dem Neubaustandard annähert (Effizienzhaus 100) oder ihn unterbietet, desto kräftiger fällt die Förderung aus. Beim Effizienzhaus 70 etwa darf der Energieverbrauch nur 70 Prozent des Standards betragen, bei den Effizienzhäusern 55 oder 40 entsprechend noch weniger.

Wer energieeffizient bauen will, bekommt von der KfW ein günstiges Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Das bedeutet: Wer ein Haus baut und unter dem Dach beispielsweise noch eine separate Wohnung mit Küche und Bad unterbringt, kann die doppelte Kreditsumme beantragen. Für ein Effizienzhaus 55 gibt es obendrauf noch einen Tilgungszuschuss von 5 Prozent der Kreditsumme, beim Effizienzhaus 40 sind es 10 Prozent.

Für die energieeffiziente Sanierung einer bestehenden Immobilie haben Hausbesitzer

drei Möglichkeiten

gefördert zu werden:

• Wer die Norm zum Effizienzhaus erfüllt, bekommt einen zinsgünstigen Kredit bis maximal 75.000 Euro. Beim Erreichen des Effizienzhaus-100-Standards erhält man dazu noch einen

Tilgungszuschuss

in Höhe von fünf Prozent des Darlehens, beim Effizienzhaus 70 sind es 10 Prozent und beim Effizienzhaus 55 sogar 12,5 Prozent. Gefördert werden auch Einzelmaßnahmen wie beispielsweise die Dämmung der Hausfassade oder der Austausch der Heizungsanlage bis maximal 50.000 Euro.

• Die zweite Alternative ist der

Investitionszuschuss

: Wer seine Immobilie aus eigener Tasche auf Effizienzhaus-Standard 55 bringt, dem schießt die Staatsbank seit dem 1. Januar 2012 ganze 20 Prozent der Kosten beziehungsweise maximal 15.000 Euro zu. Entspricht die Modernisierung dem Neubaustandard (Effizienzhaus 100), übernimmt die Bank immerhin noch 12,5 Prozent der Kosten, höchstens aber 9375 Euro. Auch Einzelmaßnahmen wie der Austausch der Fenster oder die Erneuerung der Heizung werden unterstützt, und zwar mit 7,5 Prozent oder maximal 3750 Euro.

• Die dritte Möglichkeit ist die

Sonderförderung (für Beratung)

: Sie kann spätestens drei Monate im Nachhinein beantragt werden. Mit dem Antrag muss auf jeden Fall die Rechnung des ausführenden Unternehmens eingereicht werden. Gefördert wird die Baubegleitung durch einen Fachmann mit maximal 2000 Euro. Die Sonderförderung kann mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden.

Wieviel verbraucht eigentlich mein Haus?

Zusätzlich zu der KfW-Förderung unterstützt die Bundesregierung den Einsatz regenerativer Energien in Wohngebäuden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Gefördert werden unter anderem Solaranlagen, Wärmepumpen, Biomasse-Heizungen oder solche mit Kraft-Wärme-Kopplung. Daneben haben auch die Bundesländer und viele Kommunen eigene Förderprogramme. Über 6000 Fördermöglichkeiten können Sie in der Datenbank www.foerderdata.de recherchieren.

Die meisten Deutschen wissen genau, wie viel Benzin ihr Auto schluckt, aber nicht, wie viel Öl oder Gas ihr Haus verbraucht. Doch der Energiespargedanke setzt sich durch. Energieberater Rainer Siggelkow sagt: "Bei uns steht das Telefon nicht still. Die Leute haben hohen Beratungsbedarf." Er empfiehlt, zunächst die Höhe des Energieverbrauchs des eigenen Hauses zu ermitteln. Das geht am besten mit den Heizabrechnungen der vergangenen drei Jahre. Da die Winter unterschiedlich kalt sind, sollte man den Durchschnitt nehmen.

Am besten vergleichen lässt sich der Verbrauch in Kilowattstunden. Der Betrag wird dann durch die Wohnfläche in Quadratmetern geteilt. Das Durchschnittshaus in Deutschland verbraucht rund 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. "Viel zu viel", sagt Berater Siggelkow. "Ab 120 Kilowattstunden sollte man tätig werden." Dabei bringen einfachere Tätigkeiten, die man sogar in Eigenleistung durchführen kann, wie beispielsweise die Dämmung der Kellerdecke, bereits eine Ersparnis von bis zu zehn Prozent.

Frank Mühlhause hat bei seiner Sanierung alles richtig gemacht. Der nächste Winter kann kommen: Anstatt knapp 3000 Liter wie die früheren Bewohner verbraucht er jetzt nur noch 1200 bis 1400 Liter Heizöl.

tav/pen/Elke Schulze
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?