KfW Bankengruppe

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KfW fordert "Atempause" für Deutschlands Industrie

KfW fordert "Atempause" für deutsche Industrie - und sieht auch Zölle als Instrument

Angesichts der derzeit schwachen Konjunktur sieht die staatliche KfW-Förderbank die Notwendigkeit, der deutschen Industrie eine "Atempause" zu verschaffen. Im Gegensatz zu früheren Anpassungsphasen gebe es derzeit "etliche geopolitische Faktoren, die die Abwärtsdynamik massiv verstärken", erklärte die KfW am Donnerstag. Deutschland müsse deshalb "alle Anstrengungen unternehmen, an den Stellschrauben zu drehen, die wir selbst kontrollieren können", erläuterte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. Teil des "wirtschaftspolitischen Werkzeugkastens" sollten dabei auch Zölle sein.
Herbstlaub

Geschäftsklima im Mittelstand erneut verschlechtert

Die Stimmung im deutschen Mittelstand hat sich im September zum zweiten Mal in Folge eingetrübt. Das Mittelstandsbarometer der Förderbank KfW und des Münchner Ifo-Instituts sank um 2,9 Punkte auf minus 16,1 Zähler, wie die KfW am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Der Mittelstand starte "leicht verschnupft in den Herbst", erklärte die Förderbank.
Reem Alabali Radovan

Bundesregierung: Sechs-Milliarden-Zusage für internationale Klimahilfen 2024 erfüllt

Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben ihre Zusage für die internationale Klimafinanzierung im vergangenen Jahr erfüllt. Wie das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium in Berlin mitteilten, geht dies aus den aktuellen Zahlen hervor, die sie am Montag der EU-Kommission meldeten. Demnach belief sich Deutschlands internationale Klimafinanzierung im vergangenen Jahr auf insgesamt 11,8 Milliarden Euro. Davon kamen 6,1 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt - rund 400 Millionen Euro mehr als 2023.
Angestellter in einer Volkswagen-Fabrik in Dresden

Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal stärker geschrumpft als erwartet

Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump bremst die deutsche Wirtschaft stärker aus als erwartet: Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte am Freitag die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal nach unten - das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte demnach um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, nicht nur um 0,1 Prozent. Analysten erwarten aber Besserung im zweiten Halbjahr.