HOME

Größter Militärtransporter: Bundeswehr-Airbus A400M: ein Milliardengrab und nichts als Pannen

Tollhaus Bundeswehr: Der Steuerzahler muss für Airbus einspringen. 1,4 Milliarden Euro werden fällig, wenn niemand den Problemflieger kaufen will. 

Ein Airbus A400M im Anflug

Der Militärjet A400M sollte der größte Militärtransporter aller Zeiten werden. Keine Herausforderungen, die er nicht meistern könnte, kein Feature, das nicht an Bord sein sollte. Mit einer unendlichen Liste an Versprechen schlug der Super-Airbus alle Konkurrenten aus dem Feld, die mit diesen sagenhaften Leistungsversprechen von Airbus nicht mithalten konnten.

Inzwischen hat sich längst herausgestellt, dass die Leistungsschau aus einem Märchenbuch stammt. Tatsächlich scheitert der Jet schon an den einfachsten Dingen. Selbst Fliegen fällt ihm schwer, das wurde im vergangenen Jahr publik, als der Vogel die Ministerin zwar ins Baltikum bringen konnte, dort aber mal wieder ausfiel. Peinlicher hätte man die Ministerin nicht blamieren können.

Kosten in Milliardenhöhe

Doch auf eines ist Verlass: Das Ding wird immer teurer. Einen neuen Kostenbrocken in Milliardenhöhe hat der Militärexperte der Tagesschau, Christian Thiels, ausgegraben.

Diese Belastung hängt mit einer Bürgschaft des Steuerzahlers zusammen. Denn als man noch glauben wollte, dass der Wundervogel jede Herausforderung meistern würde, war man sich auch sicher, dass die ganze Welt sich darum reißen würde, den Airbus A400M zu bestellen. Also bürgte die Kreditanstalt für Wiederaufbau ( ) für einen Kredit, der an die Exporterfolge geknüpft ist. Leider erweist sich der Pannen-Flieger als schwer verkäuflich. 

In einem Papier des Ministeriums, das der Tagesschau vorliegt, rechnet man mit einer Belastung in Milliardenhöhe. Ohne weitere Exporte, heißt es da, "wäre das bewilligte Darlehen nicht zurückzuzahlen und würde den Einzelplan 14 durch Zins und Zinseszins mit circa 1,382 Milliarden Euro bei unveränderter Laufzeit belasten."

Will sagen: Die fast 1,4 Milliarden Euro müssen aus dem Etat der bezahlt werden, irgendwelche Leistungen erhält die Bundeswehr dafür nicht.

Mit der Hand eintippen statt Datentransfer

In der letzten Woche sind die Verkaufschancen weiter gesunken. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums. Das größte Manko: Kurzfristig können die A400M der Bundeswehr überhaupt nicht eingesetzt werden. Weil es nicht gelinge, die IT-Systeme der Einsatzplanung miteinander zu vernetzen, müssten zahlreiche Daten etwa zum Spritverbrauch umständlich per Hand eingegeben werden. "Dies kann für einen Hin- und Rückflug bis zu über 50 Mann-Stunden Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, was aus operationeller Sicht nicht akzeptabel ist und deutlich verkürzt werden muss", zitiert Reuters aus dem Bericht. Das führt dazu, dass kurzfristige Einsätze zum Verwundetentransport oder in der Katastrophenhilfe wegen des Zeitaufwandes nicht möglich sind. Derzeit können maximal zwei Einsätze pro Woche mit dem Flugzeug geplant und vorbereitet werden.

Genau genommen wurde der Airbus A400M jedoch nicht zum Krankentransport in Friedenszeiten angeschafft. Der teure Jet soll seine Aufgabe auch im Krieg und unter Fremdeinwirkung von Feindkräften durchführen können, daran ist offenbar gar nicht zu denken.

Verschärfte Finanzlage

Derzeit tritt die Bundeswehr jede Woche mit neuen Katastrophen-Meldungen an die Öffentlichkeit. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die elektronische Ausrüstung der uralten Tornados so veraltet ist, dass sie nicht vernetzt mit anderen NATO-Flugzeugen eingesetzt werden können. Die Freund-Feind-Erkennung moderner Kampfjets erkennt die Tornados nicht mehr als eigene Flugzeuge.

Die neuen Fregatten der Marine liegen schief im Wasser und haben derart viele Probleme mit der Elektronik, dass die Marine erstmals in ihrer Geschichte die Abnahme verweigert hat. Die deutschen U-Boote sind wegen des Mangels an Ersatzteilen nicht einsatzfähig. Im Februar wurde bekannt, dass nur ein kleiner Teil der Leopard-Panzer fahrfähig ist. Die Panzerlehrbrigade 9 in Munster soll nur über neun statt 44 einsatzfähige Kampfpanzer verfügen. Auch hier ist Ersatzteilmangel der Hauptgrund für die Misere.

Die Versorgung mit Ersatzteilen wird kaum besser werden können, wenn Ministerin Ursula von der Leyen demnächst 1,4 Milliarden für den faulen Airbus-Kredit überweisen darf.

Kra
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.