HOME

1. PREIS: Cube Optics: Winziger Würfel für Datentransfer

Die Cube Optics AG kam, sah und siegte. Das Mainzer Team entwickelt, fertigt und vertreibt faseroptische Komponenten für Anwendungen in der Tele- und Datenkommunikation.

Vertraute Situation: Den Blick auf den PC-Bildschirm gerichtet - in der Hoffnung, dass möglichst bald das Pop-up-Fenster auftaucht mit »E-Mail für Dich«. Und nichts passiert... Wenn wichtige Daten und Informationen schnell von A nach B fließen sollen, zählt oft jede Sekunde. Bei der Menge an elektronischen Informationen, die weltweit übertragen werden, wird dies langsam zum Problem. Der Einsatz optischer Übertragungstechnik in leistungsfähigen Glasfasernetzen wird immer wichtiger. Und: Immer mehr Daten drängen sich durchs Netz, denn die Zahl der Telekommunikationsanbieter steigt und immer mehr Leute gehen online.

Die Cube Optics AG kam, sah und siegte. Das Mainzer Team entwickelt, fertigt und vertreibt faseroptische Komponenten für Anwendungen in der Tele- und Datenkommunikation. Ein winziges Modul namens »Wavelength Division Multiplexer/Demultiplexer« - kurz: WDM-Filter - wird jetzt im Übertragungsnetz aktiv. Vor allem im innerstädtischen Netzbereich ein Plus, denn kostengünstige und flexible optische Netzwerkkomponenten sind gefragt. Im Filter wird Licht unterschiedlicher Wellenlängen gleichzeitig in eine Faser eingekoppelt. Viel mehr Daten werden dabei übertragen und das ohne die Installation neuer Glasfaserkabel. Mit nur 15 Millimetern Kantenlänge ist der Filter der Zwerg unter den herkömmlichen Netzwerkkomponenten. Klein, aber fein. Viel handlicher und flexibler für die Faseranschlusstechnik. Gut für den Kunden, denn aufgrund der minimierten Baugröße dieser optischen Komponenten und der niedrigen Herstellungskosten muss er in Zukunft nicht mehr so tief in die Tasche greifen. Die Produktfamilie bekommt bald Nachwuchs. Optische Koppler verteilen Signale von einer auf mehrere optische Fasern. Bei den Schaltern wandern die Signale zwischen den Fasern hin und her.

Die Idee hatten der Physiker Dr. Thomas Paatzsch und der Ingenieur Ingo Smaglinski. Die beiden sind schon lange ein Team: Am Institut für Mikrotechnik Mainz haben sie die Gruppe »Integrierte Optik« ins Leben gerufen - die Brutstätte vieler Projekte für die europäische Industrie. Für das kommende Jahr plant das zwölfköpfige Unternehmen erste Umsätze in Millionenhöhe. Bis Ende nächsten Jahres sollen etwa 40 Mitarbeiter an Bord sein. Der Börsengang ist bis spätestens 2004 ins Auge gefasst. Erster Pilotkunde des WDM-Filters: die Last Mile AG, Hersteller von Netzwerksystemen für den Zugangsbereich.

Kontakt

Dr. Thomas Paatzsch

Cube Optics AG

Robert-Koch-Straße 30

55129 Mainz

Telefon: (0 61 31) 698 51-0

Telefax: (0 61 31) 698 51-79

Mail: info@cubeoptics.com

Internet: www.cubeoptics.com

Themen in diesem Artikel