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Arbeitsplatz: Niedrigster Krankenstand seit Wiedervereinigung

Die deutschen Arbeitnehmer haben im ersten Halbjahr nur knapp vier Tage gefehlt. Das ist der niedrigste Krankenstand seit der Wiedervereinigung.

Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte am 20. Juni einen Bericht der Zeitung "Die Welt", wonach jeder der rund 34 Millionen Beschäftigten in Deutschland durchschnittlich nur 3,7 Arbeitstage gefehlt habe. Arbeitsmarktexperten nennen laut Zeitung als Gründe die schwache Konjunktur und die Angst der Arbeitnehmer, in Zeiten hoher Erwerbslosigkeit im Krankheitsfall den Job zu verlieren.

Neuesten Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums zufolge fehlten die Arbeitnehmer zwischen Januar und Juni 2004 insgesamt 3,4 Prozent der Sollarbeitszeit. Das sei ein Minus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (3,7 Prozent).

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