Bayrischer Gründerpreis Erfolgreiche Firmenkonzepte ausgezeichnet


Der Wettbewerb um die höchste Auszeichnung für besondere unternehmerische Leistungen im Freistaat ist entschieden: Der Bayerische Gründerpreis wurde unter anderem an Software-Entwickler verliehen, die Datenbanken schützen.

Mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro hat der Sparkassenverband Bayern die Firma "art of defence" aus Regensburg gewürdigt - als Sieger des Bayerischen Gründerpreises in der Kategorie "Konzept". Die Firma entwickelt Software-Produkte zum Schutz von Datenbanken. "Wir brauchen Sicherheitslösungen, die nicht nur die Netzwerk-Ebene schützen sondern auch in der Anwendungs-Ebene ansetzen. Hier bieten die Produkte von 'art of defence' gute Ergänzungen", so Verbands-Vizepräsident Werner Netzel bei der Preisverleihung in Nürnberg. Der Preis in der Kategorie "Aufsteiger", eine Woche Coaching durch die Unternehmensberatung Schaffer & Collegen aus Nürnberg, ging an die "flyeralarm GmbH" aus Unterfranken. Das Unternehmen vermarktet erfolgreich standardisierte Druckprodukte über das Internet.

Insgesamt haben die bayerischen Sparkassen im vergangenen Jahr 163 Mio. Euro an Gründungsdarlehen für rund 1700 Existenzgründungen ausgereicht, so Netzel. Da bei einer Existenzgründung durchschnittlich drei bis vier Arbeitsplätze geschaffen werden, ermöglichten die Initiativen der Gründer sowie die Kredite der Sparkassen etwa 6000 bis 8000 neue Jobs.

Als "Visionär" wurde die Firma "Phönix SonnenStrom AG" geehrt. Der führende Systemintegrator in der Photovoltaikbranche aus Sulzemoos bei München hat als zweites Geschäftsfeld den Handel und den Vertrieb von Sonnenstrom-Komplettanlagen aufgebaut. In der Kategorie "Lebenswerk" wurde Rudolf Wanzl aus Leipheim ausgzeichnet. Die "Wanzl Metallwarenfabrik GmbH" ist Marktführer bei der Herstellung von Supermarkt-Einkaufswagen. Den Preis in der Kategorie "Unternehmensnachfolge" in Höhe von 5000 Euro erhielt in diesem Jahr an Nicole Kobjoll aus Nürnberg. Frau Kobjoll übernimmt den elterlichen Betrieb, das "Hotel Schindlerhof" im Zuge eines "sanften Generationenwechsels".

Seit 1997 wird der größte Gründungswettbewerb Deutschlands gemeinsam von den Sparkassen, der Zeitschrift stern, der Unternehmensberatung McKinsey & Company und dem ZDF ausgeschrieben. Von den insgesamt 605 Geschäftsplänen des jüngsten Durchgangs stammen 179 aus der Wettbewerbsregion Bayern. Etwa jeder dritte deutsche StartUp-Teilnehmer kommt somit aus dem weißblauen Freistaat. Der Sparkassenverband Bayern war für die Durchführung des lokalen Wettbewerbs verantwortlich. Die Bundessieger von StartUp/Deutscher Gründerpreis werden am 12. September 2006 in Berlin geehrt.

<em>spi</em>

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker